Lesen: Liechtensteiner Gericht hebt Sperre bei Ingbe-Stiftung von René Benko auf

Liechtensteiner Gericht hebt Sperre bei Ingbe-Stiftung von René Benko auf

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Das hat die einstweilige Verfügung gegen die aufgehoben. Damit sind rund 50 Millionen Franken wieder nicht eingefroren, und kann ihre Rechte als Stifterin erneut ohne Einschränkung ausüben.

Genau deshalb wird die Entscheidung an diesem Tag genau beobachtet: Sie ändert sofort, wer in Liechtenstein Zugriff auf Vermögen aus dem Umfeld von René Benko hat. Die Stiftung ist mit seiner Familie verbunden, die Begünstigten sind Familienmitglieder, vor allem seine Mutter Ingeborg Benko.

Die Sperre war zuvor auf Antrag von erlassen worden, der als Insolvenzverwalter des Investors aufgetreten ist. Das Obergericht kippte diese Maßnahme nun und verurteilte Grabenweger zugleich zu Verfahrenskosten von rund 317.000 Franken. Davon gehen 164.000 Franken an die Stiftung und 153.000 Franken an Ingeborg Benko.

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Der Streit über das Geld bleibt trotzdem hart. René Benko und sein Anwalt sagen, das Vermögen in der Ingbe-Stiftung gehöre nicht ihm. Grabenweger hält dagegen und wirft Benko vor, sein Geld in die Stiftung gelegt zu haben, um es vor Gläubigern zu schützen. Dass das Obergericht die Sperre nun aufgehoben hat, löst diese Frage nicht, es verschiebt nur den Druck.

Offen bleibt, ob Grabenweger noch das anruft. Für den Moment ist aber klar: Die erste Sperre ist gefallen, und Ingeborg Benko hat die Rechte an der Stiftung wieder in der Hand.

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