Lesen: Neue Chats um Luis Hermosilla werfen Fragen zu Justiznetzwerken auf

Neue Chats um Luis Hermosilla werfen Fragen zu Justiznetzwerken auf

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Neue Chats zwischen und haben am Montag den Fall Hermosilla erneut angeheizt. Die nun bekannt gewordenen Gespräche deuten auf mögliche Netzwerke im Justizbereich und auf Kontakte rund um Ministerernennungen hin.

Dass der Fall gerade heute wieder hochkocht, hängt auch daran, dass Hermosilla an diesem Montag vor Gericht stand und von der Staatsanwaltschaft wegen des mutmaßlich missbräuchlichen Einsatzes falscher Informationen zwischen 2018 und 2019 formalisiert wurde. Zugleich bleibt er unter nächtlichem Hausarrest und Landesverweis, was die neue Enthüllung unmittelbar in ein laufendes Strafverfahren einbettet.

Im Zentrum der Gespräche steht José Ramón Correa, der zweite Aktionär von . Seine Unterredungen mit Hermosilla fügen dem bereits als bekannten Komplex eine neue, konkrete Spur hinzu. Es geht nicht mehr nur um alte Chatprotokolle, die bereits für Aufsehen sorgten, sondern um den Verdacht, dass sich Verbindungen bis in juristische und institutionelle Entscheidungen gezogen haben könnten.

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Hermosilla selbst versuchte am Montag, die Reichweite der neuen Gespräche klein zu halten. Er sagte, er werde nicht behaupten, es handle sich um „terceras personas“, fügte aber hinzu, dass die Bedeutung, die diesen Vorgängen in den verschiedenen Fällen zugeschrieben werde, eine andere sei als jene, die ihm in der Verhandlung angelastet werde. Genau dort liegt der Bruch: Während er Abstand zu einer Einordnung über Dritte nimmt, weisen die veröffentlichten Chats auf mögliche Verflechtungen hin, die weit über eine private Unterhaltung hinausgehen.

Offen bleibt damit, was in den Chats zwischen Hermosilla und Correa im Einzelnen steht und wie weit die Ermittlungen diesen Faden noch verfolgen. Für den Moment ist klar, dass der Fall mit der neuen Offenlegung nicht kleiner wird, sondern eine weitere Belastungsschicht bekommt — mitten in einem Verfahren, das Hermosilla schon jetzt mit harten Auflagen in der Öffentlichkeit hält.

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