Am Sonntag hat für tausende Urlauber aus der Steiermark und Kärnten die Heimreise aus Kroatien und Italien begonnen, und auf den wichtigsten Rückreiserouten wird mit Verzögerungen gerechnet. Besonders am Karawankentunnel drohen Wartezeiten, nachdem es am Sonntagvormittag im Bereich der A11 Karawanken Autobahn bereits zu ersten Einschränkungen gekommen war.
Wer aus Slowenien nach Kärnten zurückfährt, sollte mehr Zeit einplanen. Auf dem Weg in die Steiermark bremsen Baustellen entlang der Strecke über Maribor und Spielfeld den Verkehr, mehrere Baustellenbereiche Richtung Graz sorgen zusätzlich für Verzögerungen. Besonders betroffen sind Familien, die nach dem verlängerten Wochenende heimkehren und den Sonntag bewusst für die Rückfahrt nutzen.
Auch Reisende aus Italien müssen sich auf Behinderungen einstellen. Im Raum Udine und weiter Richtung österreichische Grenze kann es zu stockendem Verkehr kommen, auf der A23 hat sich zwischen Pontebba und Tarvis ein massiver Stau gebildet. Über die Bundesstraße dauert es ebenfalls länger, was die Ausweichmöglichkeiten begrenzt und die Rückreise weiter zieht.
Verkehrsclubs erwarten, dass die stärkste Reisewelle vor allem zwischen Mittag und den Abendstunden einsetzt. Genau dann dürfte sich der Druck auf die Rückreiserouten weiter erhöhen, auch weil viele Urlauber ihre Heimfahrt nicht mehr auf später verschieben können und entlang der Strecke mit zusätzlichen Wartezeiten rechnen müssen. Flexibler unterwegs zu sein oder Zeitreserven einzuplanen, bleibt damit die vernünftigste Option für den Tag.
Das verlängerte Wochenende hat zahlreiche Menschen aus Kärnten und der Steiermark an die Adria geführt, nun trifft die große Heimreise gleich mehrere Engpässe gleichzeitig. Ob Karawankentunnel, A11, A23 oder die Baustellen bei Maribor und Spielfeld: Für die Rückkehr nach Österreich spricht am Sonntag vor allem eines gegen freie Fahrt — es wird eng, und es wird im Laufe des Nachmittags eher noch voller.
