Lesen: DHMZ sieht warmen Sommer 2026 in Kroatien

DHMZ sieht warmen Sommer 2026 in Kroatien

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Kroatien steuert nach der neuen Sommerprognose des auf einen weiteren überdurchschnittlich warmen Sommer zu. Der staatliche Wetter- und Hydrologiedienst erwartet für Juni, Juli und August 2026 landesweit Temperaturen über dem Klima-Mittel von 1991 bis 2020, mit dem deutlichsten Signal im Juli.

Gerade jetzt bekommt die Vorhersage Gewicht, weil sie den ersten offiziellen Ausblick für die kommenden Sommermonate liefert. Für Menschen in Kroatien, für Urlauber an der Küste und für Betriebe im ganzen Land ist das keine Ferndiagnose, sondern eine frühe Orientierung darauf, wie heiß und teils trocken der Sommer werden könnte.

Die Einschätzung stammt aus dem Bereich für Wetteranalyse und Vorhersage des DHMZ und stützt sich vor allem auf Vorgaben des . Danach ist es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in allen drei Sommermonaten wärmer als üblich. Auch für die Niederschläge zeichnet sich ein Muster ab: Mit moderater Wahrscheinlichkeit fällt in weiten Teilen Kroatiens insgesamt weniger Regen als im Durchschnitt, wobei die größten Defizite im Juli erwartet werden.

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Im Juni könnten die Regenmengen mancherorts näher am saisonalen Mittel liegen, lokal sind auch Werte darüber möglich. Das passt zu einem Land, in dem sommerlicher Niederschlag ohnehin stark schwankt. Schauer und Gewitter entstehen dort oft konvektiv und reagieren empfindlich auf Gelände, Meeresnähe und Wassertemperaturen. Ein Ort kann binnen kurzer Zeit Regenmengen abbekommen, die sonst einer Woche oder sogar einem ganzen Monat entsprechen, während es anderswo über Wochen trocken bleibt.

Genau an dieser Stelle setzt die Grenze solcher saisonalen Ausblicke an. DHMZ hält den Sommer zwar für wahrscheinlich wärmer als normal, kann aber nicht sagen, wann, wie lange, wie oft oder wo genau Hitzewellen auftreten werden. Das Risiko für Hitzewellen bleibt hoch, kurze kühlere Phasen sind aber ebenfalls möglich, wenn Fronten vorübergehend kühlere Luft bringen. Für Wärme und Regen liefert die Prognose also eine grobe Richtung, nicht den Kalender der einzelnen Extremtage.

Deshalb verweist der Dienst weiter auf kurzfristige Vorhersagen und offizielle Warnungen, besonders bei Hitzewellen und schweren Gewittern, die sich zuverlässig erst wenige Tage im Voraus eingrenzen lassen. Die Sommerprognose beantwortet damit die Frage nach dem allgemeinen Trend für 2026, nicht aber die offenere Frage, wie stark einzelne Regionen am Ende unter Regenmangel leiden werden.

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