Ein T-34-Trainingsflug der taiwanischen Luftwaffe endete heute Morgen tödlich. Die Aeronave stürzte um 08:08 Uhr bei der Basis Gangshan in Kaohsiung ab, und die beiden Piloten an Bord kamen ums Leben.
Für die Luftwaffe ist der Zeitpunkt heikel: Der Absturz ereignete sich genau während eines Übungsflugs, der einen Motorschaden simulieren sollte. Die Maschine ging an der Nordspitze der Landebahn zu Boden, noch bevor klar war, warum der Trainingsflug in einen tödlichen Unfall umschlug. Die Besatzung wurde als die Oberstleutnants Lu und Guo identifiziert.
Damit rückt nicht nur ein einzelner Unfall in den Fokus, sondern auch die Sicherheit militärischer Ausbildungsflüge in Taiwan. Heute am Morgen war die T-34 Teil eines Manövers, das Ausfälle trainieren soll; stattdessen starben zwei erfahrene Offiziere. Die Luftwaffe setzte noch heute eine Sondergruppe ein, um die Ursache des Absturzes zu untersuchen.
Genau dort liegt der offene Punkt: Die Übung sollte eine Störung am Triebwerk nachstellen, doch was die Aeronave tatsächlich vom Kurs brachte, ist weiter ungeklärt. Die Ermittler müssen nun klären, ob Technik, Ablauf oder Reaktion im Cockpit den Absturz ausgelöst haben. Dass im Januar bereits ein F-16-Kampfjet der taiwanischen Luftwaffe bei einer Routinemission vor der Ostküste ins Meer stürzte und der Pilot zwar abspringen konnte, aber als vermisst galt, setzt die Streitkräfte zusätzlich unter Druck.
Vorläufig bleibt die Bilanz nüchtern und schwer: Zwei Piloten sind tot, die T-34 ist verloren, und die Luftwaffe muss nachweisen, wie es aus einer kontrollierten Trainingslage zu einem Absturz an der Piste von Gangshan kommen konnte.
