Lesen: Heute in Neunkirchen: ÖVP siegt mit 12 Stimmen Vorsprung vor SPÖ

Heute in Neunkirchen: ÖVP siegt mit 12 Stimmen Vorsprung vor SPÖ

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Die ÖVP hat die am Sonntag mit nur zwölf Stimmen Vorsprung gewonnen. Mit 31,7 Prozent und 1.571 Stimmen lag sie knapp vor der SPÖ, die auf 31,5 Prozent und 1.559 Stimmen kam.

Gerade heute ist dieses Ergebnis für Neunkirchen wichtig, weil eine Wahl, die am Ende in zwölf Stimmen entschieden wird, sofort die Frage nach der nächsten Stadtregierung aufwirft. Für geht es nun darum, rasch herauszufinden, wer in der Stadt mitziehen kann und wo die Ziele zusammenpassen.

Teix sagte, er wolle möglichst schnell wieder für Neunkirchen arbeiten und deshalb mit allen reden, mit denen sich gemeinsame Ziele finden ließen. Nach dem Wahlabend ist das der entscheidende Satz, denn er beschreibt keinen Siegerauftritt, sondern den Beginn von Verhandlungen.

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Das Gewicht dieses Ergebnisses liegt auch darin, wie eng das Rennen wirklich war. Die SPÖ sprach von einem Foto-Finish um Platz eins und verwies darauf, dass sie bei den Mandaten mit der ÖVP gleichauf liegt. Damit bleibt zwar die ÖVP knapp auf dem ersten Platz, aber politisch ist der Abstand kaum mehr als ein Hauch.

Hinter den beiden großen Parteien folgte die FPÖ mit 19,1 Prozent, die Liste kam auf 9 Prozent, auf 8,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 52 Prozent. Für die Stadt ist das nicht nur ein enger Wahlausgang, sondern auch ein Gemeinderat, in dem mehrere Kräfte vertreten sind und ein Bündnis erst gebaut werden muss.

Am Wahlabend gratulierten und dem ÖVP-Spitzenkandidaten. wollte sich nicht darauf festlegen, den Führungsanspruch zu reklamieren, während Sven Hergovich und Wolfgang Zwander das Resultat als sehr starke Leistung für die SPÖ beschrieben. Die FPÖ trat mit Helmut Fiedler als Spitzenkandidaten an; sagte, man kämpfe nicht um Posten, sondern weiter für das Wohl der Stadt und ihrer Menschen.

Genau darin liegt die offene Frage nach diesem Sonntag: Wer die Stadt am Ende führen wird, ist noch nicht entschieden. Klar ist nur, dass Teix nun mit mehreren Seiten reden will und die nächste Machtfrage in Neunkirchen nicht in der Wahlnacht, sondern erst am Verhandlungstisch beantwortet wird.

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