31 Feuerwehrleute aus dem Bezirk Vöcklabruck haben am Freitag in Linz die 70. Landes-Feuerwehrleistungsprüfung in Gold abgelegt. Fast alle von ihnen erhielten am Ende das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold.
Für den Bezirk war das ein Termin mit Gewicht, weil es um die höchste Ausbildungsstufe im Feuerwehrwesen ging. Die Goldprüfung wird auch Feuerwehr-Matura genannt, und genau dort trat die Delegation mit 30 Männern und einer Frau an, unter ihnen Menschen, die monatelang auf diesen Tag hingearbeitet hatten.
Die Vorbereitung lief über Monate unter der Leitung von Werner Kronlachner, der im Bezirk für das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold zuständig ist. Er brachte die Teilnehmer auf den Prüfungsstand, bevor sie sich an der Landesfeuerwehrschule und auf dem Gelände des OÖ. Landesfeuerwehrverbands in Linz den sieben Bewertern stellten. Dass am Ende nahezu alle das goldene Abzeichen bekamen, wertete Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Wolfgang Hufnagl als starkes Zeichen für die Qualität der Ausbildung im Bezirk.
Gerade an dieser Stelle bleibt die Bilanz offen, denn genannt wird nur, dass nahezu alle erfolgreich waren. Ob jemand die Prüfung nicht bestanden hat, geht aus der Mitteilung nicht hervor. So steht am Ende eine fast vollständige Erfolgsquote, aber nicht die Antwort auf die letzte Frage, wer das Goldabzeichen konkret erhalten hat und ob es überhaupt Ausfälle gab.
Für die Feuerwehr Einsätze OÖ ist das vor allem deshalb bemerkenswert, weil der Bezirk Vöcklabruck bei einer staatlich besetzten Leistungsprüfung dieser Größenordnung geschlossen auftauchte und fast geschlossen mit Gold zurückkam. Der nächste Schritt ist nicht angekündigt, doch die offene Frage bleibt nicht der Termin in Linz, sondern wer von den 31 schließlich nicht auf der Liste der Goldträger steht.
