Ice Universe sagt jetzt, die Faltenkontrolle der Samsung Galaxy Z Fold8-Serie sei „just as impressive as that of the OPPO Find N6“. Der Leaker präzisierte zugleich, dass seine frühere Bemerkung, die Falte verbessere sich kaum, nur die erste Testversion gemeint habe.
Für Samsung-Fans ist genau das der Grund, warum die Suche nach dem Fold8 gerade heiß läuft. Die Falte bleibt bei faltbaren Smartphones einer der sichtbarsten Härtetests überhaupt, und ein saubereres Innendisplay entscheidet oft darüber, ob ein Gerät nach Prototyp oder nach echter Spitzenklasse aussieht. Ein früherer Bericht hatte bereits behauptet, Samsung setze im Galaxy Z Fold8 auf neue Displaytechnik und senke die Sichtbarkeit der Falte um etwa 20 Prozent.
Jetzt schärft Ice Universe dieses Bild nach. Er sagte, er rede von der neuesten Version der Fold8-Reihe, nicht von dem ersten Testmuster. Damit verschiebt sich die Aussage von einem vorsichtigen Zweifel zu einem klaren Vergleich mit dem Oppo Find N6, das in dieser Frage als Maßstab dient. Für Käufer ist das mehr als ein Detail, weil die sichtbare Falte bei Foldables seit Jahren zu den Punkten gehört, an denen sich technische Versprechen am härtesten messen lassen.
Hinzu kommt, dass Samsung bei der Produktbezeichnung offenbar noch kurz vor dem Start umgebaut hat. Der Tippgeber sagte, das ursprüngliche Fold 8 sei inzwischen in Fold 8 Ultra umbenannt worden, während das ursprüngliche Fold 8 Wide nun als Fold 8 geführt werde. Diese Umbenennung sei erst vor Kurzem beschlossen worden. Welche exakten Namen Samsung am Ende tatsächlich auf die Geräte schreibt, ist damit weiter offen, auch wenn sich die Richtung der Linie bereits abzeichnet.
Der Wechsel bei den Namen passt zu einem Gesamtbild, das seit Monaten von Leaks geprägt ist. Bereits im vergangenen Juli hieß es, das Samsung Galaxy Z Fold8 könne noch vor Apples faltbarem iPhone mit einem nahezu faltenfreien Display kommen. Später folgten Berichte über eine neue Displaytechnologie und die genannte Reduzierung der Falte um rund 20 Prozent. Die neue Einschätzung von Ice Universe schiebt sich nun genau in diese Erwartung hinein und macht sie konkreter, ohne sie endgültig zu bestätigen.
Gleichzeitig bleiben die offenen Punkte für Samsung-Fans beträchtlich. Ice Universe hatte zuvor auch gesagt, die Fold8-Serie werde nicht mit der Privacy-Screen-Funktion des S26 Ultra kommen, aber S Pen-Support bieten. Das macht die Reihe zwar interessant, beantwortet aber nicht die entscheidende Frage, wie viel vom Gerücht um die bessere Falte im fertigen Gerät übrig bleibt. Die Modelle werden derweil weiter unter Beobachtung stehen, weil sich an diesem Detail oft entscheidet, wie reif eine neue Foldable-Generation wirklich ist.
Der nächste Termin, auf den sich die Branche richtet, ist der 22. Juli. Dann soll die Fold8-Serie Gerüchten zufolge vorgestellt werden. Bis dahin bleibt die wichtigste Frage nicht, ob Samsung ein neues Foldable zeigt, sondern ob das Unternehmen die sichtbare Falte tatsächlich so weit gedrückt hat, wie Ice Universe es nun für die neueste Version behauptet.

