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Wetter-Warnung im Norden: DWD meldet schwere Sturmböen bis 110 km/h

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Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitag vor schweren Unwettern im Norden gewarnt, vor allem in Niedersachsen. Für den Abend wurden schwere Sturmböen von bis zu 110 Kilometern pro Stunde und Starkregen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter angekündigt.

Für viele Menschen wurde die Warnung sofort praktisch: Am kam es wegen des Sturms zu Verzögerungen im Flugverkehr, und die stellte für mehrere Strecken bis einschließlich Samstag Einschränkungen in Aussicht. In Hannover musste das Plaza Festival 2026 zeitweise evakuiert werden, rund 15.000 Besucherinnen und Besucher gingen gegen kurz nach 20 Uhr in die angrenzende , wo und auf der Bühne standen, während es draußen blitzte und donnerte.

Am Freitag galt in großen Teilen Niedersachsens bis Mitternacht eine Warnung vor starken Gewittern. Gewitter, Starkregen und Sturmböen verlagerten sich weiter in Richtung Osten, auch Hamburg, der Süden Schleswig-Holsteins und der Westen Mecklenburg-Vorpommerns waren betroffen. Im Südwesten Niedersachsens traf es vor allem Osnabrück und den Landkreis; auf der A1 und der A30 stürzten Bäume um, in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg sowie im Münsterland war zudem mit Aquaplaning und Starkregen zu rechnen.

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nannte als Ursache eine Kaltfront, die auf den Norden traf, und sagte: „Da kann es heftige Entwicklungen geben in der warmen, feuchten Luftmasse zuvor“. Dass so etwas für Ende Mai eher ungewöhnlich sei, passt zu der Lage: Heute lagen die Temperaturen noch bei 30 Grad, am Wochenende sollten sie in Niedersachsen nur noch bis 24 Grad erreichen.

Ganz ruhig war die Lage trotzdem nicht überall. In Hamburg und Schleswig-Holstein waren Unwetter zwar unwahrscheinlicher, lokal konnten sie aber auftreten, während es in Mecklenburg-Vorpommern keine Unwetterwarnung gab. Für Niedersachsen deutete sich nach den Gewittern in der Nacht eine Beruhigung an, mit wechselndem Sonnenschein und Wolken am Samstag und Sonntag, einzelnen Schauern und einer Wetterlage, die sich im Laufe der Nacht unter Abschwächung nach Osten verlagern und in der zweiten Nachthälfte weiter abklingen sollte.

Die wichtigste Nachricht für Reisende und Veranstalter lautet damit: Der Sturm war am Freitag noch nicht vorbei, aber er verlor im Laufe der Nacht an Kraft. Wer am Samstag unterwegs ist, muss in Niedersachsen zwar mit Restunstetigkeit rechnen, doch der harte Teil der Wetterlage soll dann bereits durch sein.

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