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Vicealmirante Arturo Oxley: Armada-Hund bei Zeremonie außer Kontrolle

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Ein Drogenspürhund der griff bei einer Abschlusszeremonie für Hundeteams Vicealmirante an und biss sich in seine Hose. Der Vorfall ereignete sich am 7. Mai, wurde aber erst drei Wochen später mit der Veröffentlichung des Videos wieder öffentlich sichtbar.

Gerade deshalb sorgt die Szene jetzt für Aufmerksamkeit: Auf den Aufnahmen ist nicht irgendein Teilnehmer zu sehen, sondern ein ranghoher Marineoffizier, der während eines offiziellen Termins von einem Hund erfasst wird. Nach Angaben der Armada wurde Oxley dabei von Dritten unterstützt, blieb ruhig und konnte die Aktivität später fortsetzen, nachdem nur seine Uniform beschädigt worden war.

Die Marine erklärte, dass an der Zeremonie vier belgische Malinois teilgenommen hätten, die im Rahmen des 2. Kurses zur Ausbildung von Hundeteams an der Hundetrainingsschule des Nationalen Zolldienstes ausgebildet worden waren. Die Ausbildung umfasste 356 Stunden. Für die Armada ist das Training der Hunde auf See und in verschiedenen Schiffstypen zentral, um Drogen und Waffen aufzuspüren.

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Nach Darstellung der Armada zeigte ein belgischer Malinois in diesem Moment eine spontane Reaktion, die mit Alter, Temperament und Aktivierungsgrad des Tieres zusammenhing. Der Hund klammerte sich an Oxleys Hose und wurde sofort von seinem Hundeführer unter Kontrolle gebracht. Das Detail, das in der Zeremonie für einen abrupten Bruch sorgte, war ausgerechnet ein Hund, der für genau solche Einsätze vorgestellt worden war.

Oxley zog sich nach Angaben der Armada nur einen Riss an seiner Uniform zu, der umgehend behoben wurde. Er wurde nicht verletzt und brauchte keine medizinische Versorgung. Auch der Hund sei in gutem Zustand und werde unter Aufsicht des Departments für Maritime Polizei nachtrainiert. Offen bleibt damit vor allem, warum das Tier ausgerechnet bei dieser Präsentation so stark reagierte.

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