Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Donnerstagmorgen den Verkehr auf der Tauernautobahn zwischen Salzburg und Kärnten ausgebremst. Die Unfallstelle lag in Fahrtrichtung Villach unmittelbar hinter dem Katschbergtunnel auf Kärntner Seite.
Beteiligt waren zwei Autos, ein kleineres Transportfahrzeug und ein Lastwagen. Die Freiwillige Feuerwehr Gmünd wurde um 7.45 Uhr zum Unfall am Südportal des Tunnels alarmiert. Wenig später wurden auch die Feuerwehren Rennweg am Katschberg, St. Peter-Oberdorf, Gmünd in Kärnten und St. Michael im Lungau nachgefordert. Im Einsatz waren zudem das Rote Kreuz Salzburg, das Rote Kreuz Kärnten und der Rettungshubschrauber RK1.
Die betroffene Strecke wurde kurz vor 8 Uhr ab dem Katschbergtunnel vollständig gesperrt. Nach der ersten Lagebeurteilung gab der Einsatzleiter der Feuerwehr rasch Entwarnung: Alle Beteiligten hatten ihre Fahrzeuge bereits selbstständig verlassen. Auch mögliche Verletzungen waren zunächst nicht bekannt.
Der Unfall ereignete sich auf der A10, einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Gerade deshalb führte der Vorfall am Donnerstagmorgen zu spürbaren Verzögerungen, obwohl die Sperre nach rund eineinhalb Stunden, gegen 9.30 Uhr, wieder aufgehoben werden konnte. Zunächst war auch die genaue Ursache des Zusammenstoßes nicht bekannt.
Was den Einsatz besonders machte, war die frühe Sorge, Menschen könnten in den Fahrzeugen eingeklemmt sein. Deshalb rückte eine größere Zahl an Helfern an. Am Ende bestätigte sich diese Befürchtung nicht: Niemand musste aus einem Fahrzeug befreit werden, und der Verkehr konnte am Vormittag wieder anlaufen.
