Am 22. Mai fand am Loser in Altaussee eine große Flugdienstübung für die Waldbrandbekämpfung im alpinen Gelände statt. Dabei wurden drei Hubschrauber des österreichischen Bundesheers eingesetzt.
Geübt wurde ausgehend vom Flugdienstbereich Steiermark gemeinsam mit zahlreichen Flugdienststaffeln sowie Feuerwehrtauchern aus Altaussee. Auch verschiedene Feuerwehr-Flughelfer aus der ganzen Steiermark waren an der Übung beteiligt.
Der Loser bot dafür die Bedingungen, auf die es in einem Ernstfall ankommt: steiles Gelände, schwer erreichbare Einsatzorte und die Zusammenarbeit mehrerer Einheiten in kurzer Zeit. Gerade bei Waldbränden in den Bergen hängt viel davon ab, ob Lasten, Wasser und Personal rasch und sauber aus dem Hubschrauberbetrieb heraus organisiert werden.
Die Übung zeigte aber auch, wie eng die Abläufe zwischen den einzelnen Kräften verzahnt sein müssen. Flugdienstbereich, Flugstaffeln, Feuerwehrtaucher, Flughelfer und Bundesheer arbeiteten an einem Tag zusammen, an dem Fehler im Einsatz nur auf dem Übungsplatz bleiben sollten. Für die Beteiligten war der 22. Mai damit vor allem ein Test dafür, wie belastbar diese Zusammenarbeit im Ernstfall wäre.
Entscheidend ist nun nicht die Übung selbst, sondern ob die gewonnenen Erkenntnisse in die nächsten Einsätze einfließen. Wenn im Sommer im alpinen Gelände ein Waldbrand ausbricht, zählt am Ende genau diese Art von Zusammenspiel.
