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Servus: Mehr als 2000 Menschen trauern nach Angriff auf Moschee in San Diego

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Mehr als 2000 Menschen haben sich in einem Park in San Diego versammelt, um der Opfer des Angriffs auf das zu gedenken. Am Montag hatten und die größte Moschee der Stadt angegriffen und drei Menschen angeschossen.

Unter denjenigen, die am Abend in Erinnerung an den Angriff benannt wurden, war . Der Sicherheitsmitarbeiter der Moschee warnte die Menschen im Gebäude und könnte nach Angaben der Polizei geholfen haben, ein größeres Massaker zu verhindern. Die Ermittler teilten mit, seine Warnung habe womöglich das Leben von Dutzenden Schülern gerettet, die sich auf dem Gelände aufhielten.

Die Tat hat San Diego erschüttert, weil sie nach bisherigen Erkenntnissen nicht nur gezielt vorbereitet, sondern auch vor einem digitalen Publikum stattfand. Ein Video der Attacke zirkulierte online und wurde offenbar während des Verbrechens live gestreamt. Zu sehen ist darin, wie Clark und Vazquez in einem BMW X1 an der Straße vorfahren, an der die Moschee liegt. Danach begannen beide zu schießen und drangen auf das Gelände des Islamic Center vor.

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Nach Angaben der Polizei trugen die Täter neonazistische Symbole auf Waffen und Kleidung. Später tauchte ein 75-seitiges Manifest auf, das den Angreifern zugeschrieben wird und den Titel „Der neue Kreuzzug: Söhne von Tarrant“ trägt. Die sagte, beide Schützen hätten Muslime als Invasoren beschrieben. Das Manifest fördere zudem die Verschwörungstheorie vom Großen Austausch und mache Juden für die Zerstörung der weißen Rasse durch Einwanderung aus Afrika und dem Nahen Osten verantwortlich.

Die Moschee gilt als die größte der Stadt, und genau das macht die Tat weit über die unmittelbare Zahl der Opfer hinaus bedeutsam. In einer Zeit, in der sich viele Gemeinden ohnehin gegen Hetze und Radikalisierung wappnen, verknüpft der Fall Hasspropaganda, sichtbare Inszenierung und tödliche Gewalt zu einem Muster, das Ermittler und Angehörige noch lange beschäftigen dürfte. Das ist auch deshalb schwer zu ignorieren, weil der Titel des Manifests auf verweist, der 2019 bei Angriffen auf zwei Moscheen in Christchurch 51 Menschen tötete.

Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, wie weit die Vorbereitung reichte und wer im Umfeld der Verdächtigen was wusste. Die Polizei durchsuchte die Umgebung von Clark und Vazquez und stellte mehr als 30 Schusswaffen sowie eine Armbrust sicher. Zudem gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden nach dem Angriff beschlossen, zu sterben; erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass einer den anderen zuerst erschoss und sich dann selbst tötete. Dass ein Teil der Tat offenbar live verbreitet wurde, verschärft die Frage, wie solche Inhalte schneller eingedämmt werden können, bevor sie zur Bühne für die nächste Attacke werden.

Die Tat steht auch im Schatten früherer Warnsignale: Für 2025 wurde Vazquez Berichten zufolge vom FBI bereits als mögliche Gefahr eingestuft. Am Freitag berichtete darüber erneut. Für die Menschen in San Diego bleibt vorerst vor allem ein Bild zurück: ein Gedenken für mehr als 2000 Trauernde — und die Gewissheit, dass Abdullahs Warnung womöglich eine noch weit größere Zahl von Opfern verhindert hat.

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