Lesen: 17-Jähriger bei Abstieg nahe Kellerjochhütte in Tirol schwer verletzt

17-Jähriger bei Abstieg nahe Kellerjochhütte in Tirol schwer verletzt

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Ein 17-jähriger Jugendlicher ist am Samstag bei einer in Tirol schwer verletzt worden, nachdem er beim Abstieg in steilem, felsigem Gelände rund 40 Meter in eine Geröllrinne gestürzt war. Der Jugendliche war am Morgen mit einem 15-Jährigen und einem 16-Jährigen in Richtung Kellerjochkapelle auf 2.344 Metern aufgebrochen.

Die drei aus der Ukraine stammenden Jugendlichen verließen wegen der hohen Schneelage immer wieder den Wanderweg und gerieten in wegloses Gelände. Der 17-Jährige wollte trotz der Warnungen seiner Begleiter über das steile Gelände in Richtung Proxenalm absteigen. Als er auf einen Felsen springen wollte, rutschte er aus, blieb schwer verletzt liegen und konnte erst mit einem Seil von einem geborgen werden. Anschließend flog die Crew ihn ins .

Seine beiden Begleiter brachten Bergretter und Alpinpolizei unterdessen ins Tal. Der Vorfall zeigt, wie schnell eine Tour im Frühling in hochalpinem Gelände zur Gefahr werden kann, wenn Schnee, Steinschlag und fehlende Wegführung zusammentreffen. In diesem Fall war es die Entscheidung, den markierten Weg trotz der Bedingungen zu verlassen, die aus einem Abstieg einen schweren Unfall machte.

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Offen bleibt vor allem eine Frage, die bei solchen Einsätzen über das Schicksal eines einzelnen Tages hinausgeht: wie viele junge Wanderer die Bedingungen am Berg unterschätzen, bis ein kurzer Fehltritt Folgen hat, die sich nicht mehr auffangen lassen.

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