Canal 13 wird Claudio Iturra an diesem Samstag, dem 23. Mai 2026, zwei Jahre nach seinem Tod mit einem Sonderprogramm ehren. Zwischen 17:00 und 19:00 Uhr zeigt der Sender erneut „El legado de un viajero“, eine Sendung, die an den chilenischen Reise- und Fernsehmann erinnert.
Das Programm enthält Aussagen von Mónica Jáuregui, Macarena Iturra und Nicolás Iturra. Außerdem kommen Martín Cárcamo, Ignacio Gutiérrez, Priscilla Vargas, José Luis Repenning und Soledad Onetto zu Wort. Die Sendung blickt auch auf Iturras letzte Arbeit „La ruta de la Patagonia“, die Canal 13 nach seinem Tod ausstrahlte.
Iturra starb am 23. Mai 2024 im Alter von 43 Jahren an einem kardiorespiratorischen Stillstand. Er wurde in Chile und weltweit für Reiseformate bekannt und gehörte in den vergangenen Jahren zu den prägenden Gesichtern des kulturellen Programms von Canal 13. Zu seinem Werk zählen „Cultura salvaje“, „Maravillas del mundo“, „Ruta 5“ und „El viaje de mi vida“.
Für seine Familie bleibt die Lücke spürbar. Mónica Jáuregui sagt, der Schmerz sei zwei Jahre nach dem Tod ihres Sohnes noch immer stark und schwer zu tragen, auch wenn das Leben weitergehe. Sie erinnert sich an ihn in all den Projekten, die er hinterlassen habe und an denen sie weiter arbeite, und an seine Scherze und schönen Erinnerungen.
Macarena Iturra betont zugleich, dass die Zuneigung des Publikums Claudio stark präsent halte. Nach ihren Worten gingen seine Reiseprogramme über seine Person hinaus, weil sich die Menschen in ihnen wiederfänden und das Gefühl hätten, mit seinen Projekten selbst zu reisen. Genau diese öffentliche Nähe ist es, die die Erinnerung an ihn lebendig hält und die Sonderausstrahlung am Samstag trägt.
Mit der erneuten Ausstrahlung von „El legado de un viajero“ knüpft Canal 13 an diese Resonanz an. Der Sender zeigt nicht nur ein Gedenken, sondern verweist auch darauf, wie fest Claudio Iturra noch immer mit seiner Arbeit, seiner Familie und einem Publikum verbunden ist, das ihn bis heute mit großer Zuneigung betrachtet.
