Ajax geht mit personellen Sorgen in das Play-off-Duell gegen FC Groningen. Trainer Oscar García sagte vor dem Anpfiff in Volendam, dass es bei mehreren Spielern Rückschläge gegeben habe, und nannte Josip Sutalo, Ko Itakura und Takehiro Tomiyasu. Das Spiel am Donnerstag ist für Ajax die Chance, sich über die Play-offs für die Conference-League-Qualifikation zu retten.
Der frühere Champions-League-Weg ist diesmal nicht das Thema. Ajax beendete die Eredivisie auf Rang fünf und muss nun die Play-offs für den Europapokal gewinnen, um die nächste Runde im europäischen Geschäft zu erreichen. In den Anfangsminuten setzte Steven Berghuis den ersten Warnschuss knapp über das Tor von FC Groningen, ehe Mika Godts in der 14. Minute traf, doch der Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Damit blieb es in einer Partie, die Ajax in Volendam bestreiten musste, weil die Johan Cruijff ArenA wegen einer Reihe großer Konzerte von Harry Styles nicht verfügbar war.
Die Verlegung sorgte auch abseits des Rasens für Bewegung. Anhänger des Auswärtsteams waren zunächst nicht zugelassen, später wurde diese Entscheidung aber zurückgenommen. Für Ajax ist das mehr als nur ein Termin auf neutralem Boden: Der Klub kämpft nach einer Saison, die ihn auf Platz fünf brachte, um den Zugang zur Conference-League-Vorrunde. García sagte zu den Personalproblemen: „We hebben wat spelers met terugvallen.“ Er bezog das auf „Josip Sutalo, Ko Itakura en Takehiro Tomiyasu“ und fügte mit Blick auf die Gründe hinzu: „Ik geloof niet dat het daarmee te maken heeft. Misschien is het een toeval.“
Dass Ajax überhaupt über diesen Weg ins Europapokalgeschäft gehen muss, zeigt den Abstand zum Anspruch des Klubs in den 2000ern, als er sich zweimal über eine Play-off-Runde ein Ticket für die Champions-League-Qualifikation sicherte. Dieses Mal ist die Aufgabe kleiner, aber nicht weniger zwingend. Gegen Groningen zählt nur ein Sieg, wenn Ajax die Saison auf europäischem Kurs halten will.

