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Aichach: Polizist schildert Trümmerfeld nach verbotenem Rennen auf der B300

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Als ein Polizist im Jugendgericht des Amtsgerichts Aichach die Trümmer auf der Straße sah, war sein erster Gedanke: „Wo sind die Schwerverletzten?“ Das sagte er am Mittwoch vor Gericht über den Unfall nach einem verbotenen Autorennen auf der B300 zwischen Dasing und Aichach.

Vor dem Jugendgericht stehen zwei heute 19 Jahre alte Männer. Nach den Angaben aus der Verhandlung hatten sie im August des Vorjahres gemeinsam mit einem weiteren Fahrer an dem Rennen teilgenommen. Einer der Wagen kollidierte dabei mit einem anderen Auto, der Fahrer und ein Mitfahrer wurden verletzt. Der Beamte sagte aus, dass sich die Trümmer über mehrere Hundert Meter entlang der Straße verteilten.

Die Anklage lautet auf verbotenes Kraftfahrzeugrennen und fahrlässige Körperverletzung in zwei Fällen. Verhandelt wird der Fall vor der Jugendkammer des Aichacher Amtsgerichts, weil die Angeklagten inzwischen 19 Jahre alt sind. Für das Gericht ist damit vor allem die Frage, wie schwer das riskante Fahrverhalten zu bewerten ist und welche Folgen es für die beiden jungen Männer haben wird.

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Der Fall zeigt, wie schnell aus einem Rennen auf einer Bundesstraße ein schwerer Unfall werden kann. Die Aussage des Polizisten machte deutlich, dass an der B300 nicht nur Blechschaden zurückblieb, sondern ein Einsatzbild, das für die Beteiligten offenbar sofort nach lebensgefährlichen Verletzungen aussah.

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