Lesen: Birmingham feiert „Million Acts of Hope“ mit Glauben, Nachbarn und Hoffnung

Birmingham feiert „Million Acts of Hope“ mit Glauben, Nachbarn und Hoffnung

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Gruppen in Birmingham sind am Samstag, dem 16. Mai, zu einer Feier der Einheit zusammengekommen, um alltägliche Gesten der Freundlichkeit und Fürsorge in den Vordergrund zu stellen. Der West Midlands-Bezirk machte damit die -Kampagne sichtbar, während in Solihull ein interreligiöses Treffen und in Birmingham B29 die vierte jährliche Weoley Castle Earth Day-Veranstaltung Menschen zusammenbrachten.

Im Solihull Hub Mosque erinnerte daran, wie nah die Sorgen des vergangenen Jahres an das Leben vor Ort herangekommen sind. Er sagte, die Moschee sei während der Unruhen 2024 mit einem Angriff bedroht worden. Malik nannte das „frightening“ und betonte zugleich, dass die Stärke der Gemeinschaft und die engen Verbindungen zwischen Menschen aller Glaubensrichtungen und Hintergründe dafür sorgten, dass die Menschen hoffnungsvoll blieben. Er sagte auch, er sehe „ordinary people quietly taking acts of hope every day here“ — vom Freiwilligendienst über das Nachbarschaftsgefühl bis hin zum Eintreten für Flüchtlinge.

Das Treffen in Solihull wurde von der Wohltätigkeitsorganisation ausgerichtet, und zu den Gästen gehörten auch ehemalige Asylsuchende. Malik sagte, diese Akte der Mitmenschlichkeit blieben oft unsichtbar und müssten stärker ins Licht gerückt werden. „We must shine a light on the millions of small acts of solidarity happening in every community“, sagte er. Die Botschaft war nicht nur symbolisch. Sie kam in einer Phase, in der sich viele Menschen an die Gewalt und die Einwanderungsproteste erinnern, die im August 2024 in mehreren Teilen des Vereinigten Königreichs stattfanden.

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Auch der politische Blick auf die Lage im vergangenen Jahr war Teil des Tages. Am 8. August 2024 hatte Solihull besucht, um sich nach den gewaltsamen Szenen im ganzen Land mit Glaubens-, Polizei- und Gemeindevertretern zu treffen. Seitdem ist die Frage geblieben, wie Gemeinschaften auf Angst reagieren, ohne sich von ihr bestimmen zu lassen. Genau darauf zielte die Kampagne am 16. Mai: nicht auf Schlagzeilen der Spaltung, sondern auf das, was Menschen täglich füreinander tun. sagte, es sei „all too easy to believe the headlines“ und zu denken, das Land sei voller Division und Hass. Gerade deshalb, so Kupay, sei es heute wichtiger denn je, das Positive zu feiern und deutlich zu machen, wie viel Gutes tatsächlich geschieht.

In Birmingham B29 wurde dieser Gedanke auf eine andere, ruhigere Weise sichtbar. An der vierten jährlichen Weoley Castle Earth Day-Veranstaltung kamen Anwohner zusammen, um Gemeinschaft und Natur zu feiern. sagte, die Organisatoren sprächen nicht darüber, wogegen sie seien, sondern darüber, wofür sie stehen — „by positive actions“. Es gehe darum, die Menschen in der Nachbarschaft und ihre Fähigkeiten zu feiern. Die Hoffnung sei dabei zentral, sagte er, und Gespräche darüber, wer man sei, brächten Menschen in einem Gebiet zusammen, das in seiner Vielfalt stetig wachse.

sagte, sie sei „really glad“ gewesen, die Million Acts of Hope als Feier von Einheit, Stärke und der Fähigkeit von Gemeinschaften zu erleben. Das ist am Ende die eigentliche Nachricht dieses Tages in Birmingham und Solihull: Nach den Spannungen des vergangenen Jahres setzen diese Orte nicht auf Abgrenzung, sondern auf sichtbare, alltägliche Verbundenheit. Die Kampagne lebt davon, dass kleine Taten groß genug werden, wenn genug Menschen sie gemeinsam tragen.

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