Lesen: Walter Lehnertz treibt Champagnerkühler von 50 auf 360 Euro

Walter Lehnertz treibt Champagnerkühler von 50 auf 360 Euro

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Ein Champagnerkühler aus einer Luxemburger Kleinstadt hat bei „“ am 20. Mai 2026 einen überraschend starken Auftritt hingelegt. brachte das Stück von aus Dudelange mit in die Runde, und am Ende schnellte der Preis von 50 Euro auf 360 Euro.

Damit lag der Zuschlag mehr als doppelt so hoch wie die obere Schätzung. Der Zustand des Champagnerkühlers wurde als stark benutzt, insgesamt aber in Ordnung beschrieben, was den Verkauf nicht bremste. Für die Verkäuferin aus Dudelange war es am Ende ein deutlich besseres Ergebnis, als es die erste Einschätzung erwarten ließ.

Der Kübel stammte von einem Flohmarkt in Dudelange und erwies sich als Sonderstück aus dem Hause . Das Traditionshaus wurde 1785 gegründet; die Gestaltung des Objekts geht auf den spanischen Designer zurück, der 1974 geboren wurde. Um 2006 entwarf Hayon den Champagnerkühler für Piper-Heidsieck, und die Form verbindet historische Eleganz mit einem modernen Materialeinsatz aus farbigem Kunststoff.

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Gerade diese Mischung machte den Gegenstand ungewöhnlich genug, um im Studio Aufmerksamkeit zu erzeugen. Geschätzt worden war er zunächst auf 130 bis 180 Euro, doch im Verlauf des Bietens setzte sich der Marktwert klar durch. Der Sprung von 50 Euro auf 360 Euro zeigt, wie schnell ein vermeintliches Flohmarktfundstück in einer Sendung wie „Bares für Rares“ in eine andere Preisklasse geraten kann.

„Bares für Rares“ läuft seit Jahren als langlaufendes Format im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und lebt von genau solchen Momenten, in denen ein Objekt mehr trägt als seine erste Geschichte vermuten lässt. Bei diesem Stück war es nicht nur das Alter oder der Name des Designers, sondern auch die Herkunft aus einem renommierten Champagnerhaus, die den Ausschlag gab. Für Romaine endete der Auftritt mit einem klaren Ergebnis: Aus einem Fund vom Markt in Dudelange wurde ein Verkauf, der die Erwartungen deutlich übertraf.

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