Lesen: Wiener Kindergärtnerin unter Verdacht: Affäre mit 14-Jährigem

Wiener Kindergärtnerin unter Verdacht: Affäre mit 14-Jährigem

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Auf einem Wiener Bildungscampus hat sich nach Angaben aus dem Fall eine heikle Affäre zwischen einer Kindergärtnerin und einem 14 Jahre alten Schüler entwickelt. Nach einer Beschwerde ermittelt nun auch ein Staatsanwalt.

Es ist eine außergewöhnliche Geschichte, wie man sie sonst eher aus amerikanischen Gerichten kennt: Eine Frau, die im Text als bezeichnet wird, soll mit eine Beziehung begonnen haben, obwohl er erst 14 Jahre alt ist und sie mehr als zehn Jahre älter sein soll. Der Vorgang spielt sich auf einem Bildungscampus in Wien ab und hat inzwischen die Strafverfolgung erreicht.

Gerade heute bekommt der Fall Gewicht, weil mit der Beschwerde nicht nur ein Verdacht im Raum steht, sondern ein förmliches Verfahren in Gang gesetzt wurde. Damit verschiebt sich die Geschichte von der Ebene des Gerüchts oder der bloßen Behauptung in die einer behördlichen Prüfung, bei der die Frage nach möglichem Missbrauch im Zentrum steht.

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Die Redaktion hat die Namen Hannah und Stefan aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geändert. Mehr steht nicht fest. Weder ein Datum noch der Name der Schule oder weitere Einzelheiten zur Untersuchung wurden genannt.

Dass ausgerechnet ein Bildungscampus zum Schauplatz dieser Affäre wurde, verleiht dem Fall seine besondere Schwere. Bildungseinrichtungen stehen für Schutz und Aufsicht, nicht für Grenzverletzungen. In früheren Berichten über ähnliche Vorwürfe wurde bereits auf einen Wiener Fall verwiesen, etwa in den Meldungen Schüler: Wiener Kindergärtnerin wegen mutmaßlichen Missbrauchs im Visier, Kindergärtnerin Wien: Polizei ermittelt wegen mutmaßlichen Missbrauchs und Wiener Kindergärtnerin Schwanger von 14-Jährigem – Polizei ermittelt. Der jetzige Fall unterscheidet sich in einem Punkt besonders deutlich: Nun ist neben der Beschwerde auch ein Staatsanwalt eingeschaltet.

Gerade darin liegt die offene Frage, die den Fall prägt: Was die Ermittlungen am Ende ergeben werden, ist noch nicht bekannt. Sicher ist nur, dass aus einer heimlichen oder zumindest heiklen Beziehung längst ein offizieller Strafsachenfall geworden ist, den die Behörden nun prüfen.

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