Lesen: Condor ändert Handgepäck-Regeln ab 2026 und vereinheitlicht Tarife

Condor ändert Handgepäck-Regeln ab 2026 und vereinheitlicht Tarife

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stellt ab dem 1. Mai 2026 seine Handgepäckregeln um und erlaubt dann ein Stück mit den Maßen 55 × 40 × 23 Zentimeter. Auch die kleine Tasche, die in jedem Tarif enthalten ist, darf künftig 40 × 30 × 15 Zentimeter groß sein. Für Fluggäste bedeutet das mehr Platz an Bord und zugleich einheitliche Regeln auf dem gesamten Streckennetz.

Die Airline kündigte außerdem an, dass zusätzliche Handgepäckstücke je nach Strecke weiter zwischen 9,99 und 29,99 Euro kosten. Die zulässige Gesamtmasse des Handgepäcks bleibt in den meisten Tarifen auf Kurzstrecken unverändert. Damit setzt Condor auf eine Lösung, die sich klarer rechnen und einfacher buchen lassen soll, statt auf unterschiedliche Vorgaben je Reiseziel.

Nach Angaben des Unternehmens sollen die neuen Standards mehr Transparenz schaffen und bislang teils zielabhängige Gepäckregeln durch einheitliche Vorgaben ersetzen. Das ist vor allem für Umsteiger wichtig. Condor will die Abläufe mit Partnerairlines leichter anschlussfähig machen und Reisenden mehr Planungssicherheit für die gesamte Reise geben.

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Der Schritt fällt in eine Phase, in der sich Condor sichtbar neu ausrichtet. Die Airline entwickelt sich vom reinen Ferienflieger zu einer Netzwerkairline mit eigenem City-Netz und internationalen Partnern. In diesem Zusammenhang bezeichnete die Angleichung an internationale Gepäckstandards als den nächsten logischen Schritt in dieser Entwicklung. Die neue Regelung ist damit nicht nur eine Serviceänderung, sondern auch ein Signal, wie Condor sich künftig im Wettbewerb positionieren will.

Ein zweiter Einschnitt folgt am 1. Mai 2027: Dann will Condor die zulässigen Gewichtsgrenzen für aufgegebenes Gepäck auf allen Strecken weltweit anheben. Für die Kunden heißt das zunächst mehr Freiheit beim Kabinengepäck und später auch bei Koffern im Frachtraum. Dass die Airline beide Änderungen schon heute mit einem festen Fahrplan ankündigt, zeigt vor allem eines: Das Gepäckprodukt soll berechenbarer werden, bevor der nächste Sommerflugplan beginnt.

Im Luftverkehr sind Handgepäckregeln seit Jahren ein Unterscheidungsmerkmal zwischen den Anbietern, bei Größe, Gewicht und Zusatzgebühren. Auch hatte bereits vor Condors Ankündigung Änderungen bekanntgegeben. Für Reisende zählt deshalb nicht nur, wie viel in die Kabine darf, sondern vor allem, ob die Regeln am Umstieg und beim Buchen noch zusammenpassen. Genau darauf zielt Condors neue Linie ab.

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