In Kapitel 135 von El Internado platzte Furia mitten in einer Eliminationsprüfung der Kragen. Sie stellte sich gegen Camila Nash, nachdem sie gesehen hatte, dass Luciano Mazzetti der Chilenin half.
„Hasta el huevo le hicieron“, rief Furia und machte klar, wie sehr sie sich über die Szene ärgerte. Laut den beobachteten Abläufen bemerkten auch Arenita und Akemi Nakamura, dass Mazzetti Camila unterstützte. Für die Folge war das mehr als nur ein kurzer Streit: Die Prüfung war eine der heikelsten Situationen im Wettbewerb, und jeder Vorteil konnte über das Weiterkommen entscheiden.
Furia legte nach und sagte: „No importa a quién ayudaste, importa a quién ayudaron, le hicieron la mayonesa y el huevo. Después se queja y dice que nosotras hablamos mal de ella y un montón de secuencias, hay un nivel y ella no lo tiene, no tiene que estar acá“. Luciano Mazzetti hielt dagegen, dass alle Hilfe erhalten hätten. Damit verschob sich der Streit von der reinen Prüfungssituation auf die Frage, wer tatsächlich begünstigt wurde und ob Camila Nash in dieser Runde einen unfairen Vorteil hatte.
Der Konflikt blieb nicht bei Furia und Camila stehen. Tom Brusse schaltete sich ein und warf Furia vor, ein persönliches Problem mit Nash zu haben. Als sie weiterdruckte, antwortete er ihr: „Tú tampoco tienes el nivel, así que cállate“. Camila Nash reagierte darauf mit dem Hinweis, dass alle Gefährdeten fast in einem Finale stünden. Pablo Albuerne ging anschließend auf Brusse zu und sagte ihm, er solle aufhören, Zeit mit seiner Vorbereitung zu verlieren. Er ergänzte, dass im Fall eines Fehlers er selbst ausscheiden würde, nicht seine Partnerin.
Genau darin liegt die eigentliche Bruchstelle der Szene: Die Auseinandersetzung drehte sich nicht nur darum, wer wem geholfen hatte, sondern auch darum, ob solche Hilfen im Druck einer Elimination als normal gelten oder als Grenze, die den Wettbewerb verzerrt. In einer Prüfung, die ohnehin schon wie ein Finale wirkte, bekam jede kleine Geste sofort strategisches Gewicht. Kapitel 135 machte damit sichtbar, wie schnell aus einem Hilfsgriff ein offener Lagerstreit werden kann.
Für El Internado ist das ein entscheidender Moment, weil die Diskussion um Fairness und Loyalität mitten in einer Eliminationsrunde eskalierte. Die nächste Frage ist nicht mehr, ob der Streit laut war, sondern ob die Kontrahenten die Prüfung danach überhaupt noch als neutral ansehen konnten.

