Lesen: Thomas Wörle? Preußen Münster trennt sich von Schwartz zum Saisonende

Thomas Wörle? Preußen Münster trennt sich von Schwartz zum Saisonende

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trennt sich zum Saisonende von Trainer . Der 59-Jährige wird den Klub nicht in die 3. Liga begleiten, wie der Verein am Mittwoch in einer Mitteilung bekanntgab.

Damit endet ein kurzes Kapitel, das erst am 24. März begonnen hatte, als Schwartz aus Saarbrücken kam. Seine Bilanz fällt ernüchternd aus: In sechs Spielen blieb Münster ohne Sieg, holte aber vier Unentschieden, darunter gegen und den . Gerade diese Serie hatte zwischenzeitlich für etwas Stabilität gesorgt, ohne die Lage am Tabellenende noch drehen zu können.

Der Verein machte zugleich klar, wie er die Saison zu Ende bringen will. Am Sonntag um 13:30 Uhr soll das letzte Zweitliga-Spiel gegen den SV Elversberg mit einem mutigen Auftritt und klarer Haltung bestritten werden. Für Münster ist es das Abschiedsspiel aus der 2. Bundesliga, nachdem der Abstieg bereits feststeht.

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Schwartz sagte, der Club sei ihm in der kurzen Zeit ans Herz gewachsen. Er sprach von einem tollen Verein mit großartigen Mitarbeitern und fantastischen Fans, betonte aber auch den Schmerz darüber, den Abstieg in der gemeinsamen Zeit nicht mehr verhindert zu haben. Nach offenen Gesprächen sei man gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass der Club einen Neustart brauche. Die Trennung nach weniger als zwei Monaten passt zu einer Phase, in der für Münster kaum noch Spielraum für eine sportliche Wende blieb.

Sportdirektor bedankte sich für Schwartzs Einsatz und würdigte vor allem dessen Ruhe und Erfahrung. Der 59-Jährige habe der Mannschaft in einer schwierigen Lage die nötige Stabilität und Sicherheit gegeben, sagte Kittner. Für Preußen Münster beginnt damit unmittelbar nach dem Saisonfinale die nächste Planungsrunde, und zwar ohne den Trainer, der den Abstieg nur noch begleiten konnte, aber nicht mehr verhindern.

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