Lesen: Portugal: Gonçalo Alves sieht Taça-Finale als Beginn einer neuen Ära

Portugal: Gonçalo Alves sieht Taça-Finale als Beginn einer neuen Ära

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sieht das Finale der zwischen und als Startschuss für eine neue Phase im Frauenfußball in Portugal. In einem Interview mit sagte er, das Spiel markiere den Beginn einer Veränderung und einer neuen Ära.

Das Duell am Pokalendspieltag sorgt nach seinen Worten schon jetzt für mehr Sichtbarkeit. Alves sagte, die Begegnung zwischen Benfica und FC Porto helfe, das Medienecho zu vergrößern und mache das Spiel zu einem Thema, über das mehr Menschen sprechen. Er rechnet auch mit einem deutlichen Anstieg bei Aufrufen, Artikeln und Interviews in der geschriebenen Presse. Schriftliche und digitale Medien würden die portugiesische erste Liga künftig mit viel größerem Interesse verfolgen.

Für Alves geht es dabei nicht nur um ein einzelnes Spiel, sondern um die Struktur des Wettbewerbs. Er beschrieb das Finale als Zeichen eines sozialen und sportlichen Umbruchs, weil die Liga mehr innere Konkurrenz brauche. Benfica brauche mehr Widerstand, sagte er. Davon profitierten alle, von den Spielerinnen über die Trainerstäbe bis zu den Klubs.

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Die Aussage fällt in eine Phase, in der sich die 1.ª Divisão portuguesa feminina stärker professionalisieren soll. Alves betonte, dass das Niveau in den kommenden Spielzeiten deutlich höher sein werde als in der Vergangenheit und dass die übrigen Teams stärker auftreten würden. Außerdem werde ein weiterer Klub im Wettbewerb Bedingungen schaffen, unter denen mehr Profispielerinnen entstehen können. Gerade diese Professionalisierung sei entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit auf und neben dem Platz zu heben.

Der historische Rahmen ist damit klar: Das Finale Benfica gegen FC Porto ist für Alves mehr als ein Titelspiel. Es ist ein Test dafür, ob der Frauenfußball in Portugal tatsächlich in eine neue Phase eintritt, in der größere Aufmerksamkeit, mehr Professionalität und schärferer Wettbewerb nicht nur angekündigt, sondern dauerhaft Realität werden.

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