Lesen: Lechia – Legia Warszawa: Papszun fordert trotz Problemen drei Punkte

Lechia – Legia Warszawa: Papszun fordert trotz Problemen drei Punkte

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macht vor dem Spiel Lechia – keine Umwege. Der Trainer sagt, das Ziel bleibe unverändert: Legia wolle gewinnen. Am Sonntag um 17.30 Uhr trifft sein Team in Gdańsk auf einen Gegner, der um den Klassenerhalt kämpft, während Legia den Ligaverbleib bereits sicher hat.

Papszun formulierte es klar: „Cel się nie zmienia: chcemy wygrać mecz. Zero lekceważenia“. Der Trainer sprach von einer „interessanten Ausfahrt“, bekannte aber auch, dass die Reise für ihn persönlich zwar mit Blick auf die polnische Ostsee reizvoll sei, nun aber vor allem Berufssache sei. Legia, so seine Botschaft, müsse sich auf einen Gegner einstellen, der gegen den Abstieg spielt. Für den Hauptstadtklub sei die wichtigste Nachricht dagegen, dass der eigene Klassenerhalt feststeht.

Gewicht bekommt die Partie auch durch die Lage im Tabellenbild. Legia hat zwar rechnerisch noch Chancen auf die europäischen Wettbewerbe, doch dieses Szenario gilt als sehr unwahrscheinlich. Gleichzeitig kommt das Team mit einem jüngsten Auswärtssieg in Nieciecza nach Gdańsk, obwohl es dort in 90 Minuten nur einen Schuss auf das Tor brachte. Genau diese Vorstellung will Papszun nicht zum Maßstab machen. „Nie chcemy grać tak, jak w drugiej połowie w Niecieczy. Chcemy grać zupełnie inaczej, a przede wszystkim wygrywać“, sagte er.

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Die Ausgangslage macht das Duell trotzdem heikel. Lechia kassiert nach Papszuns Einschätzung viele Gegentore, und Legia will diese Schwäche nutzen. Zugleich betonte der Coach, dass seine Mannschaft selbst mit Problemen im Kader in das Spiel gehe. „Mamy sporo problemów kadrowych“, sagte er und ließ offen, ob , oder andere Spieler auflaufen werden. Für Legia geht es damit nicht nur um drei Punkte, sondern auch darum, unter erschwerten Bedingungen ein stabileres Gesicht zu zeigen als in Nieciecza.

Papszun sagte, sein Team wolle so gut spielen, wie es der aktuelle Kader zulasse, und trotzdem um drei Punkte kämpfen. Er beschrieb Legia als Mannschaft, gegen die es schwer sei, Chancen zu kreieren, und gab sich überzeugt, dass sein Team defensiv stabil auftreten könne. Das klingt nach einem klaren Auftrag, aber auch nach einer Grenze: Legia reist zwar als gesicherter Erstligist an, doch mit dünner Personaldecke und nur noch zwei verbleibenden Spielen ist der Spielraum klein. In Gdańsk wird sich zeigen, ob der Anspruch auf einen Sieg schwerer wiegt als die Probleme, die Papszun offen angesprochen hat.

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