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Brabus Bodo auf Aston Martin-Basis: 1.000 PS, 77 Exemplare

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Brabus hat mit dem Bodo ein limitiertes Gran Turismo vorgestellt, das auf dem Vanquish basiert und den Namen des 2018 gestorbenen Firmengründers trägt. Der Wagen soll 1.000 PS leisten, auf 360 km/h elektronisch begrenzt sein und in nur 77 Exemplaren weltweit gebaut werden.

Die Zahlen zeigen, wie kompromisslos Brabus den Wagen angelegt hat. Der handgebaute 5,2-Liter-V12-Biturbo entwickelt 1.200 Newtonmeter Drehmoment, der beschleunigt in 3,0 Sekunden auf 100 km/h, in 8,5 Sekunden auf 200 km/h und in 23,9 Sekunden auf 300 km/h. Die Kraft geht ausschließlich an die Hinterräder, gefahren wird auf 21-Zoll-Schmiederädern, und die Karosserie besteht fast vollständig aus Carbon.

Brabus sagt, dass der Bodo als Gran-Turismo-Coupé mit Hochleistung, Luxus und klassischem V12 gedacht ist. Das passt zu einem Modell, mit dem sich der Tuner noch weiter von seinem klassischen Geschäft entfernt und stattdessen ein eigenes Auto als Gesamtpaket präsentiert. Auffällig ist dabei auch der Preis: 1,37 Millionen Euro ruft Brabus für den Wagen auf.

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Der neue Auftritt knüpft an eine interne Idee an, über die Buschmann nach Angaben des Unternehmens schon seit Jahren gesprochen hatte: ein großes Gran-Turismo-Coupé zu bauen. Dass nun ausgerechnet ein Aston Martin Vanquish zur technischen Basis wird, unterstreicht, wie weit Brabus den Anspruch verschiebt. Die Branche geht vielerorts in Richtung kleinerer Hybridantriebe und Elektrifizierung, Brabus setzt dagegen auf einen großen Zwölfzylinder.

Auch im Detail bleibt der Bodo kein reiner Umbau. Am Heck fährt ein Spoiler je nach Tempo automatisch aus und dient bei starkem Bremsen zugleich als Luftbremse. Innen behält das Auto laut Brabus das Infotainment-System und viele Bedienelemente des Aston Martin Vanquish, ergänzt um Karbon-Elemente, längere Schaltwippen sowie schwarze Leder- und Nubukflächen. Ein großes Panoramadach soll den sonst dunklen Innenraum aufhellen.

Die Zahl 77 ist dabei mehr als nur eine Stückzahl. Sie verweist auf das Gründungsjahr 1977, während Brabus zugleich ankündigt, pro Jahr nur 10 bis 15 Autos zu bauen. Damit würde sich die Produktion über mehrere Jahre ziehen, was den Bodo noch stärker in die Nähe eines Sammlerstücks rückt als eines normalen Serienmodells. Für Brabus ist es der nächste Schritt weg vom Tuning hin zum eigenen, streng kontrollierten Hochleistungsauto.

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