Lesen: Taylor Swifts 1989 und Beyonce-Song landen im US-Register 2026

Taylor Swifts 1989 und Beyonce-Song landen im US-Register 2026

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Die hat am Donnerstag, dem 14. Mai, die Klasse für 2026 des bekannt gegeben — und mit Taylor Swifts „1989“ sowie Beyonces „All the Single Ladies (Put a Ring on It)“ zwei der bekanntesten Pop-Veröffentlichungen ihrer Generation aufgenommen. Für Swift ist es die erste Aufnahme in die Liste, die seit Jahrzehnten Aufnahmen nach kultureller, historischer oder ästhetischer Bedeutung für das amerikanische Klang-Erbe auswählt.

Mehr als 3.000 Aufnahmen waren für die Auswahl 2026 nominiert, am Ende wurden 25 Titel aufgenommen. Dass nun sowohl Swift als auch Beyonce vertreten sind, markiert ein Jahr, in dem die Institution sichtbar auf aktuelle Superstars setzt und zugleich ältere musikalische Traditionen mitdenkt. Die Auswahl fiel damit in eine Klasse, die sich über mehrere Genres und Jahrzehnte erstreckt.

Das Register ist kein Ruhmesblatt im üblichen Sinn. Es ist eine Bestandsaufnahme dessen, was im kollektiven Gedächtnis der USA bleiben soll, weil es kulturell prägend, historisch relevant oder klanglich besonders ist. Genau deshalb ist die doppelte Aufnahme von Swift und Beyonce bemerkenswert: Beide stehen für Pop im 21. Jahrhundert, und beide haben nun ihren Platz in einer offiziellen Sammlung, die das musikalische Erbe des Landes für kommende Generationen festhält.

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sagte, die Klasse von 2026 fange „die Breite und Vielfalt“ des amerikanischen Erlebnisses ein, während das Land sein 250. Jubiläum begehe. Sie beschrieb die Auswahl als eine Mischung aus R&B-Ikonen, einem Weihnachtsfavoriten auf Spanisch, einer legendären Sportübertragung und den Superstars dieser Generation. Der Satz passt zu einem Jahrgang, der nicht nur auf Verkaufszahlen oder Bekanntheit schaut, sondern auf kulturelle Reichweite.

Der kleine Bruch in dieser Geschichte liegt gerade in ihrem Erfolg: Die Namen sind so groß, dass ihre Aufnahme fast selbstverständlich wirkt, doch das National Recording Registry vergibt die Plätze nicht nach Prominenz allein. Dass Swift und Beyonce erst 2026 erstmals ausgewählt wurden, zeigt, wie streng die Hürde bleibt — und wie spät selbst dominante Pop-Momente manchmal offiziell anerkannt werden. Für Swift ist es ein Debüt auf der Liste, für Beyonce eine weitere Bestätigung der anhaltenden Wirkung eines Songs, der längst über seinen ursprünglichen Moment hinausgewachsen ist.

Am Ende beantwortet die Entscheidung die Frage nach ihrer historischen Bedeutung klar: Ja, diese beiden Aufnahmen gehören inzwischen zum nationalen Kanon. Und mit der Klasse von 2026 sagt die Library of Congress auch, dass die Geschichte der amerikanischen Musik nicht nur in den Klassikern der Vergangenheit geschrieben wird, sondern ebenso in den Songs, die heute noch überall gehört werden.

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