Lesen: Song Contest Finale in Wien: Regen, Demo und 30.000 Fans am Rathausplatz

Song Contest Finale in Wien: Regen, Demo und 30.000 Fans am Rathausplatz

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Wien steuerte am Samstagabend auf das 70. Finale des Song Contests zu, während die Stadt schon am Nachmittag mit Regen, Umleitungen und einer angekündigten rang. In der begann das Programm um 14 Uhr, parallel sollte eine Kundgebung mit 3.000 angemeldeten Teilnehmern am Christian-Broda-Platz starten und später Richtung Stadthalle ziehen.

Zoë trat vor dem Finale im Eurovision Village auf, bevor die Stadt live zur Stadthalle umschalten wollte. Auf dem Rathausplatz wurden bis zu 30.000 Fans zum Public Viewing erwartet, und der Ring war für die Show teilweise gesperrt. Wer sich in Bewegung setzte, musste mit Verzögerungen rechnen: Für Felberstraße, Märzstraße und Koppstraße waren Staus und Rückstaus eingeplant, während die Demonstration über die Äußere Mariahilfer Straße und die Schmelzbrücke in ein Gebiet hinter der Stadthalle führen sollte.

Die Kulisse war für das Finale bereits seit Tagen aufgebaut. Seit der Eröffnung am vergangenen Sonntag hatte die Eurovision Village trotz schlechten Wetters 70.000 Fans gezählt. Für den letzten Tag war außerdem eine KI-Karaoke geplant, bei der Gesang und Köpfe von Fans in originale ESC-Auftritte eingefügt werden sollten. Die Stadt setzte damit auf Show und Massenandrang zugleich, obwohl der Zugang an diesem Samstag nicht einfach werden sollte.

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Das Wetter machte die Suche nach Plätzen im Trockenen noch dringlicher. Es war bis Mittag mit dichter Bewölkung und häufigem Regen gerechnet worden, der am Nachmittag seltener werden sollte; die Höchstwerte lagen bei rund 14 Grad. Indoor-Public-Viewing-Orte waren deshalb besonders gefragt, einige waren bereits ausgebucht. Im in Heumühlgasse 14/1 und im im Zentrum gab es noch Chancen auf freie Plätze, während wegen der großen Nachfrage eine zweite Übertragung in der Lounge plante. Der Eintritt dort war frei.

Auch der Nahverkehr lief auf den großen Abend hin in dichtem Takt. U2 und U6 sollten bis etwa 2 Uhr alle fünf Minuten fahren, U1, U3 und U4 bis rund 2.30 Uhr im 7,5-Minuten-Abstand. Die Stadt rechnete zugleich mit einer Reichweite, die weit über Wien hinausgeht: Für den Song Contest in der Stadt werden 166 Millionen TV-Zuschauer und 1,8 Milliarden Social-Media-Aufrufe erwartet, insgesamt rund 500.000 Besucher bei allen ESC-Veranstaltungen. Am Ende steht damit nicht nur ein Finale, sondern ein Samstag, an dem Wien den letzten großen Test für seine Gastgeberrolle bestanden haben muss.

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