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Andrew Adamson: Der Blockbuster-Regisseur hinter Shrek und Narnia

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war einmal einer der Namen, die in Hollywood mit großen Fantasyfilmen verbunden wurden. Der 1966 in Auckland geborene Neuseeländer führte Regie bei den ersten beiden -Filmen sowie bei dem -Film von 2005 und dessen erstem Sequel, bevor er sich nach zwei weiteren Filmen 2012 weitgehend aus der großen Regiearbeit zurückzog.

Jetzt steht fest, warum sein Name bis heute noch mit dem Wort Blockbuster verbunden bleibt: Adamson hat nach diesen vier Fantasyfilmen nur noch zwei weitere Filme gedreht, Mr. Pip und Cirque du Soleil: Traumwelten, beide 2012 in die Kinos gebracht. Seitdem hatte er laut der Einordnung keinen größeren Regieerfolg mehr für 12 Jahre, obwohl er nach seinen Animations- und Fantasy-Erfolgen weiter als Executive Producer an der Shrek-Reihe beteiligt war.

Adamsons Weg in die Filmbranche begann nicht mit einem Regiestuhl. Er wollte ursprünglich Architekt werden, kam aber nach einem Autounfall nicht rechtzeitig an die Universität und landete schließlich über eine Bewerbung im Bereich Computeranimation. In den 1990er Jahren arbeitete er im VFX-Geschäft an Batman Forever, Die Jury und Batman & Robin, drei Filmen von , und machte sich damit in jenem Teil der Branche einen Namen, der den Aufstieg computererzeugter Effekte im Blockbuster-Kino mitprägte.

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Sein Aufstieg bei war dann der Sprung, der ihn endgültig ins Zentrum der Fantasy-Großproduktionen brachte. Als Co-Regisseur von Shrek half Adamson dabei, eine Reihe zu starten, die weit über Animationsfilm hinaus wirkte, und er wurde später auch bei der Verfilmung von C. S. Lewis’ Narnia-Stoff zu einer der prägenden Figuren. Zusammen mit Namen wie , und gehörte er für eine Zeit zu jener kleinen Gruppe von Filmemachern, die die großen Fantasy-Blockbuster der 2000er Jahre mitbestimmten.

Gerade deshalb fällt die Lücke danach auf. Während andere Regisseure aus dieser Ära ihre Karriere mit weiteren Großprojekten ausbauten, blieb Adamsons Filmografie erstaunlich schmal. Dass er nach dem Doppel 2012 keine neue große Regiephase anschließen konnte, macht seine Laufbahn ungewöhnlich: viel Einfluss, wenige Filme und ein Platz in der Branche, der stärker von seinen frühen Erfolgen lebt als von allem, was danach kam.

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