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French Open 2026: Alcaraz-Aus rückt Sinner, Zverev und Djokovic ins Zentrum

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hat am 24. April seinen Rückzug von den erklärt. Der spanische Titelverteidiger, der das Turnier zweimal gewonnen hat, fällt wegen einer anhaltenden Handgelenksverletzung aus – und verschiebt die Ausgangslage für die french open 2026 schon Wochen vor dem ersten Ballwechsel.

Damit rückt an die Spitze der Favoritenliste. Der Weltranglistenerste hat den Titel in Paris noch nicht gewonnen, stand aber 2025 im Finale gegen Alcaraz und verlor 2024 im Halbfinale. Gerade auf Sand, seinem schwächsten Belag, hat der Italiener in den Vorbereitungsturnieren dennoch starke Form gezeigt. Für ihn ist das die seltene Chance, ohne den Mann anzugehen, der ihn zuletzt in Paris gestoppt hat.

Auch bleibt im Bild. Der Finalist von 2024 wird bei mit rund 7 Prozent auf den Titel taxiert; Ende April lagen seine Werte noch bei etwa 8 Prozent und waren zeitweise auf fast 15 Prozent gestiegen. , der frühere Weltranglistenerste und viermalige Sieger in Paris, kommt bei Kalshi-Mitgliedern ebenfalls auf 7 Prozent. Dass der Serbe im Italian Open gegen einen Qualifikanten verlor, bremst die Euphorie um seinen nächsten großen Lauf.

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Im französischen Lager richtet sich viel Hoffnung auf . Der Franzose hat zuletzt solide Ergebnisse gesammelt und steht nach seinen Leistungen in dieser Saison als fünft erfolgreichster Spieler des Jahres da. Nach einer Verletzungsangst musste er bei den aufgeben, hat aber inzwischen grünes Licht für die Vorbereitung auf Paris bekommen. In Roland Garros wird er den Rückhalt des Heimpublikums haben, und das kann auf Sand mehr zählen als in jeder Statistik.

Das Wetter könnte die Rechnung noch einmal verändern. Kühleres und feuchteres Wetter bremst den Belag, Sonne und Wärme machen ihn schneller. Gerade auf dem körperlich forderndsten Untergrund des Tennis kann das am Ende den Unterschied machen, weil lange, zermürbende Rallys frische Beine belohnen. Wer Ende Mai in Paris die Kraft behält, bekommt einen echten Vorteil.

Alcaraz’ Ausfall macht die Tabelle nicht offen, aber offener als sie es mit dem zweifachen Turniersieger gewesen wäre. Sinner ist nun der Mann, den alle jagen. Und wer in Paris gewinnen will, muss wahrscheinlich nicht nur den besten Schlag finden, sondern auch die längste Woche überstehen.

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