Lesen: Sepp Maier über Neuer-Verlängerung: Warum Bayerns Nummer eins bleiben soll

Sepp Maier über Neuer-Verlängerung: Warum Bayerns Nummer eins bleiben soll

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hält auch mit 40 Jahren weiter für die klare Nummer eins beim . Der frühere Weltmeistertorhüter sagte in einem Interview, er könne sich sehr gut vorstellen, dass Neuer seinen Vertrag um eine weitere Saison bis Ende Juni 2027 verlängert und nach der Sommerpause in seine 16. Spielzeit als Bayerns Stammtorwart geht.

Maier machte zugleich deutlich, dass eine Verlängerung für Neuer nur dann Sinn ergäbe, wenn sein Körper mitspielt. Er sagte, der Nationaltorwart würde nicht noch ein Jahr dranhängen, wenn die körperlichen Probleme zu groß wären, und betonte, niemand kenne seinen Körper besser als Neuer selbst. Der langjährige Bayern-Torhüter sei erfahren genug, um zu wissen, was er tue.

Für Maier passt die Entscheidung auch sportlich ins Bild. Bayern haben die Bundesliga bereits gewonnen, stehen im DFB-Pokal-Finale gegen den und erreichten zudem das Halbfinale der Champions League. Gerade in den Partien gegen und Paris Saint-Germain habe Neuer laut Maier gezeigt, dass er weiter Weltklasse verkörpere. Der frühere Torhüter verwies darauf, dass es abgesehen von einem Patzer im Rückspiel gegen Real genügend Belege für Neuers Qualität gegeben habe.

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Die Verlängerung wäre auch ein Signal für die Hierarchie im Tor des Rekordmeisters. Maier sagte, er könne sich gut vorstellen, dass Neuer eine Verantwortung für die Entwicklung von spüre und bleibe, bis der 22-Jährige wirklich Fuß gefasst habe und seine Ausbildung zur Nummer eins abgeschlossen sei. Urbig komme von einer Saison mit 18 Pflichtspielen für Bayern, darunter 13 Einsätzen in der Bundesliga, drei in der Champions League und zwei im DFB-Pokal.

Maier lobte Urbig ausdrücklich als sehr guten Torhüter, der alle Voraussetzungen mitbringe, um sich bei Bayern zu etablieren. Zugleich verwies er auf das Klima innerhalb der Torhütergruppe. Zwischen Neuer und gebe es einen starken Zusammenhalt, und auch mit Urbig verstehe sich der Kapitän bestens. Für den 40-Jährigen könnte das bedeuten, dass er noch mindestens ein weiteres Jahr zwischen Rolle als Rückhalt, Vorbild und Wettbewerbspartner auf dem Platz bleibt.

Auch erhielt von Maier ein positives Urteil. Der Bayern-Trainer habe bei der Menschenführung und der Atmosphäre im Team sehr gute Arbeit geleistet, sagte er. Vor diesem Hintergrund wirkt Neuers geplante Verlängerung weniger wie ein nostalgischer Akt als wie die Fortsetzung einer Besetzung, die sportlich und intern weiter trägt. Für Bayern geht es damit nicht nur um einen alten Stammplatz, sondern um Stabilität auf einer Position, die den Takt der nächsten Saison mitbestimmen dürfte.

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