Um Kathrin Menzinger und eine Samba in der laufenden Staffel von „Let’s Dance“ ist eine Debatte über mögliche Ähnlichkeiten zu einer Choreografie aus der US-Show „Dancing with the Stars“ entstanden. Die österreichische Profitänzerin trat 2026 mit dem Schauspieler Jan Kittmann auf, und genau dieser Auftritt steht nun im Mittelpunkt der Diskussion.
Der Auslöser ist ein Tanz von Menzinger und Kittmann, den einige Medien mit einer Routine von Joey Graziadei und Jenna Johnson verglichen. Es geht dabei um Ähnlichkeiten, nicht um einen bestätigten Vorwurf von Fehlverhalten. Nach den vorliegenden Angaben ist kein Verstoß gegen Menzinger belegt, und sie hat sich bislang nicht ausführlich öffentlich zu den Berichten geäußert.
Für die Debatte spricht auch, wie stark das Format selbst auf wiederkehrenden Elementen beruht. Menzinger gehört seit Jahren zu den bekanntesten Profitänzern bei „Let’s Dance“, und bei Standardtänzen wie Samba, Cha-cha-cha, Rumba oder Paso doble greifen die Choreografien auf feste technische Grundlagen zurück. Gerade deshalb lassen sich Überschneidungen zwischen Tanznummern in internationalen TV-Formaten oft schwer trennen von dem, was Stilmittel und was Nachahmung ist.
RTL veröffentlichte zunächst keine eigene Einschätzung zu dem Fall. Joachim Llambi kritisierte in der Staffel einzelne tänzerische Entscheidungen und die Ausführung der Grundtechnik bei den Auftritten von Jan Kittmann und Kathrin Menzinger. Damit steht nicht ein klarer Plagiatsfall im Raum, sondern die Frage, wie ähnlich zwei Fernsehtänze sein dürfen, bevor aus einer Anleihe ein Vorwurf wird. Nach jetzigem Stand ist die Antwort einfach: bewiesen ist bislang nichts gegen Menzinger.
