Lesen: Atp Rom: Sinner jagt in Rom das Masters-1000-Sextett nach Rekordlauf

Atp Rom: Sinner jagt in Rom das Masters-1000-Sextett nach Rekordlauf

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hat in Rom den nächsten Schritt zu einem Stück Tennisgeschichte gemacht. Der 24 Jahre alte Südtiroler besiegte am Donnerstag und baute seine Siegesserie auf 27 Matches aus.

Seit der Niederlage gegen in drei Sätzen beim am 19. Februar hat Sinner kein Spiel mehr verloren. In dieser Serie gab er nur zwei Sätze ab. Mit dem Erfolg über Rublev stellte er zudem mit 32 aufeinanderfolgenden Siegen auf 1000er-Ebene einen neuen Bestwert auf und übertraf damit die bisherige Marke von Novak Djoković.

Der aktuelle Lauf ist mehr als nur eine beeindruckende Zahl. Seit Mitte April ist Sinner wieder die Nummer eins der Welt, nachdem er im Finale des -1000 in zwei Sätzen geschlagen hatte. Es war der Beginn einer Phase, in der er keine Atempause mehr zuließ: Er gewann danach fünf Masters-1000-Turniere in Folge und könnte in Rom den sechsten Titel dieser Serie holen. Ein Sieg dort würde ihm außerdem Titel bei allen neun Masters-1000-Events sichern. Nur Djoković hat das bisher geschafft — und zwar zweimal.

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Schon 2024 hatte Sinner seine Dominanz in dieser Kategorie untermauert. Er holte die Masters-1000-Turniere in Indian Wells und Miami jeweils ohne Satzverlust und schloss die Sunshine Double damit ohne einen einzigen abgegebenen Satz ab. Später gewann er auch das letzte Masters-1000-Event des Jahres in Paris sowie die ATP Finals in Turin. Die ATP Finals zählen allerdings nicht zur Masters-Serie.

Dass Sinner in Rom und beim French Open ab 24. Mai als Topfavorit gilt, hängt nicht nur mit seiner Form zusammen. Auch Carlos Alcaraz' Verletzung verschiebt das Kräfteverhältnis im Turnierbaum. Für den Spanier kam in dieser Saison bereits der Titel bei den Australian Open im Januar hinzu, mit dem er den Karriere-Grand-Slam vollendete, doch im Moment ist es Sinner, der das Tempo vorgibt. Becker hat den Status des Italieners in diesem Frühjahr so beschrieben, dass das Sunshine Double fast höher zu bewerten sei als ein Grand-Slam-Sieg.

Für Rom ist die Rechnung schlicht: Gewinnt Sinner auch dort, besitzt er am Ende jeden der neun Masters-1000-Titel mindestens einmal. Das wäre ein Eintrag in eine Serie, die schon jetzt größer ist als alles, was er in seiner Karriere zuvor zusammengetragen hat. Das French-Open-Finale am 7. Juni liegt noch vor ihm, doch der Weg dorthin führt für Sinner gerade durch eine Phase, in der er kaum angreifbar wirkt.

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