Lesen: Ed Harris in Dutton Ranch: Beth und Rip starten neu nach dem Brand

Ed Harris in Dutton Ranch: Beth und Rip starten neu nach dem Brand

Veröffentlicht
3 Min. Lesezeit
Anzeige

Am 15. Mai ist „Dutton Ranch“ auf Paramount+ gestartet und setzt die Geschichte aus dem Yellowstone-Universum mit einem klaren Schnitt fort: und versuchen mit ihrem 19-jährigen Sohn , in Rio Paloma, Texas, ein neues Leben aufzubauen. Doch der Neustart beginnt nicht ruhig. Die Premiere öffnet mit Beth und Rip auf ihrer Ranch in Montana, bevor das Anwesen in Flammen aufgeht.

Sechs Monate nach dem Brand leben die drei in Texas und arbeiten daran, aus einem bekannten Namen ein Geschäft zu machen. Beth und Rip haben dort eine weithin bekannte Ranch gekauft und sie in Dutton Ranch umbenannt. Ihr Plan klingt einfach: Rindfleisch verkaufen und Ärger vermeiden. Genau dieser Plan trägt die neue Serie, die von geschaffen und von als Executive Producer begleitet wurde. Auch und gehören zum Ensemble.

Der Start ist mehr als nur ein weiterer Abstecher in ein erfolgreiches Franchise. „Dutton Ranch“ ist ein Sequel über den Umweg des Spin-offs zu „Yellowstone“ und kommt acht Jahre nach der Premiere der Mutterserie. Die erste Folge macht das sofort deutlich, indem sie den Verlust in Montana mit der mühsamen Arbeit in Texas verbindet. Beth blickt über die Landschaft und sagt sinngemäß, der Himmel höre hier nicht auf; Rip antwortet, wenn man genau genug hinschaue, könne man vielleicht bis zum Ende sehen. Das ist kein romantischer Zierrat, sondern die kurze Form dessen, worum es in der Serie geht: Weite, Hoffnung und die Frage, ob sich ein beschädigtes Leben überhaupt neu ordnen lässt.

- Advertisement -

Die neue Heimat ist aber kein sicherer Hafen. Rip gerät mit seinem Mitarbeiter in eine angespannte Auseinandersetzung an einer Tankstelle mit Rob-Will. Noch schwerer wiegt, dass Beth erfährt, Beulah werde ihre Kühe nicht schlachten. Für die Finanzen von Dutton Ranch ist das ein harter Schlag, weil der Verkauf von Rindfleisch genau das Geschäft sein soll, auf das das Paar setzt. Rob-Will ist Beulahs Sohn, und er begeht in der Eröffnungsszene ein Verbrechen, das er anschließend vertuschen muss. Beulah und Joaquin sind über sein Verhalten verärgert; Joaquin bleibt dabei der wirtschaftlich denkende Teil des Familiengeflechts, der die gemeinsame Macht und das Vermögen zusammenhalten soll.

Gerade darin liegt der Reiz des Starts: Die Serie erzählt nicht von einem mythologischen Westen, sondern von einem Betrieb, der sofort von Streit, Geldsorgen und familiären Folgen bedrängt wird. Im Vergleich zu späteren Einträgen im „Yellowstone“-Kosmos wirkt „Dutton Ranch“ direkter und befriedigender, weil es nicht lange um sich selbst kreist. Es zeigt Menschen, die nach einem Feuer nicht einfach weitermachen, sondern in einer neuen Landschaft erst herausfinden müssen, ob aus Überleben wieder Alltag werden kann. Die erste Antwort darauf hat die Serie bereits gegeben: Der Brand war nicht das Ende, sondern der Moment, in dem ihr neues Leben überhaupt erst begonnen hat.

Anzeige
Diesen Artikel teilen