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Xiaomi ernennt Summer Peng für Südkorea und plant neues Flaggschiff

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hat zur General Managerin für den südkoreanischen Markt ernannt und zugleich angekündigt, dass das neue Flaggschiffmodell noch in diesem Monat vorgestellt wird. Der Konzern verbindet damit einen Führungswechsel in einem wichtigen Auslandsmarkt mit dem nächsten großen Produktschritt.

Peng kommt aus Hongkong und Macau, wo sie zuvor Xiaomis Geschäft leitete. Nun soll sie in Südkorea die Marktposition des Unternehmens stärken und die Managementstruktur ausbauen, wie Xiaomi mitteilte. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Während der Smartphone-Hersteller bei seinen Smart-Devices zuletzt sinkende Erlöse und Gewinne verzeichnete, entwickelt sich das E-Auto-Geschäft seit dem Markteintritt weiter stark.

Das Xiaomi 17 Max soll ein 6,9-Zoll-Display erhalten und Verbesserungen bei Kamera, Akkulaufzeit und Leistung mitbringen. Konzernchef machte die Ankündigung am selben Tag öffentlich und setzte damit ein Zeichen, dass Xiaomi den Wettbewerb im Premiumsegment und in neuen Märkten gleichzeitig anziehen will.

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Südkorea ist für Xiaomi ein wichtiger Wachstumsmarkt, und genau dort trifft der Konzern nun auf zwei Baustellen zugleich: eine schwächelnde Kernsparte und den Druck, mit neuen Geräten wieder Tempo aufzunehmen. Die Beförderung von Peng und die bevorstehende Vorstellung des 17 Max wirken deshalb wie zwei Teile derselben Antwort auf dieselbe Frage, wie Xiaomi seine Position im Kerngeschäft wieder festigen will.

Ob das reicht, wird sich daran messen lassen, ob der neue Marktchef in Südkorea schnell Zugkraft aufbaut und ob das 17 Max den erhofften Schub im Smartphone-Geschäft liefert. Für Xiaomi steht damit mehr auf dem Spiel als ein weiterer Produktstart: Es geht darum, die schwächere Gerätesparte wieder auf Kurs zu bringen, ohne den Rückenwind aus dem E-Auto-Bereich zu verlieren.

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