Lesen: Finanzen: Ricarda Berger attackiert Regierung am Internationalen Tag der Familie

Finanzen: Ricarda Berger attackiert Regierung am Internationalen Tag der Familie

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit 30 Aufrufe
Anzeige

hat am Freitag am Internationalen Tag der Familie die schwarz-rot-pinke Regierung scharf für ihre Familienpolitik attackiert. Die FPÖ-Politikerin sagte, die Familie sei die Grundlage der Gesellschaft, und warf der Regierung vor, den Familienbonus Schritt für Schritt auszuhöhlen.

„Familien leisten tagtäglich Großartiges und sind das Rückgrat unseres Landes“, sagte Berger. Wer bei Familien spare, spare am völlig falschen Platz und setze fatale Prioritäten, fügte sie hinzu. Der Familienbonus sei eine der wenigen echten Entlastungsmaßnahmen für arbeitende Familien in Österreich gewesen, nun solle er unter dem ideologischen Vorwand, bestimmte Lebensmodelle zu bevorzugen, schrittweise abgebaut werden. Das sei nicht nur ungerecht, sondern ein direkter Angriff auf die Wahlfreiheit der Eltern.

Berger stellte die Aussagen bewusst auf den Internationalen Tag der Familie, der nach ihren Worten genutzt wurde, um zu betonen, dass Familien das Fundament der Gesellschaft sind. In ihrer Darstellung ist der Familienbonus eine bestehende Entlastung für arbeitende Familien, die aus ihrer Sicht gerade in einer Phase steigender Kosten an Bedeutung gewinnt.

- Advertisement -

„Besonders hart trifft diese Politik jene Familien, die sich bewusst dafür entscheiden, ihre Kinder selbst zu betreuen und Verantwortung innerhalb der Familie wahrzunehmen“, sagte Berger. Während die Belastungen durch Teuerung, hohe Energiepreise und explodierende Wohnkosten immer größer würden, lasse die Regierung die eigene Bevölkerung im Stich, erklärte sie weiter.

Die Attacke fügt sich in die Linie der FPÖ ein, die weitere Kürzungen bei Familienleistungen ablehnt. Berger sagte, die Regierung gebe Milliarden für Asyl, Migration und ideologische Prestigeprojekte aus, während sie bei österreichischen Familien spare. Die Partei will sich nach ihren Worten mit aller Kraft gegen weitere Einschnitte stellen.

Politisch trifft der Vorstoß einen Zeitpunkt, an dem die Finanzierung des Familienbonus ohnehin unter Druck steht und die Debatte über Finanzen und Prioritäten in Österreich schärfer geführt wird. Berger macht daraus eine Grundsatzfrage: Ob der Staat Familien entlastet oder sie in einer Zeit wachsender Belastungen zusätzlich belastet.

Anzeige
Diesen Artikel teilen