Lesen: üstra Streik in Osnabrück: Heute und morgen fallen Metrobusse aus

üstra Streik in Osnabrück: Heute und morgen fallen Metrobusse aus

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In Osnabrück kommt es heute und morgen zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. hat zu einem aufgerufen, von dem alle Metrobuslinien betroffen sind und deshalb an beiden Tagen nicht fahren.

Auch Teile des städtischen Nachtbusnetzes fallen aus. Die raten Fahrgästen, auf die Linien 10 bis 21 auszuweichen. Für heute Morgen war zudem eine Kundgebung vor den Stadtwerke-Toren geplant, mit der Ver.di den Druck in der laufenden Auseinandersetzung im Nahverkehr erhöhen will.

Von dem Streik sind die Stadtbuslinien 10 bis 21 nicht betroffen, weil sie von privaten Busunternehmen betrieben werden. Ver.di teilte mit, dass an den beiden Tagen keine Aktionen in anderen Städten geplant seien. Der Warnstreik betrifft damit vor allem Osnabrück, während der Betrieb auf den privat gefahrenen Linien weiterlaufen soll.

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Hinter dem Ausstand steht der Streit um einen neuen Tarifvertrag, über den Ver.di derzeit mit kommunalen Verkehrsunternehmen verhandelt. Eine Einigung gibt es bislang nicht. Die Gewerkschaft fordert kürzere Arbeitszeiten, höhere Zulagen und mehr Urlaubstage. Die Arbeitgeber verweisen vor allem darauf, dass für höhere Löhne und bessere Bedingungen das Geld fehle.

Der Ausstand in Osnabrück ist bereits der zweite Warnstreik in dieser Tarifrunde. Im April hatte ein erster Warnstreik den Bus- und Bahnverkehr in zahlreichen Städten für zwei Tage lahmgelegt. Auch am Montag brachte die Verhandlungsrunde im kommunalen Nahverkehr keinen Durchbruch. Ver.di kündigte daraufhin an, den Druck zu erhöhen.

Für Fahrgäste in Osnabrück heißt das heute und morgen vor allem eines: Wer auf Metrobusse angewiesen ist, muss umplanen. Die private Linie 10 bis 21 bleibt die wichtigste Ausweichmöglichkeit, solange die Streikmaßnahmen laufen.

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