Lesen: Pius Strobl: Staatsanwaltschaft Wien prüft Verdacht um Luxus-Pension

Pius Strobl: Staatsanwaltschaft Wien prüft Verdacht um Luxus-Pension

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Die prüft einem Bericht zufolge einen Anfangsverdacht im Fall um die Luxus-Pension von . Im Zentrum stehen 2,4 Millionen Euro an Pensionsrückstellungen für den früheren Grünen-Funktionär und ORF-Manager.

begrüßte die berichtete Aktivität der Justiz. „Dass die Justiz hier nun aktiv wird, ist erfreulich. 2,4 Millionen Euro an Pensionsrückstellungen sind ein Schlag ins Gesicht der gesamten Bevölkerung, die mit der ORF-Zwangssteuer von den Einheitsparteien dazu vergattert wird, diese zu berappen“, sagte er. Der FPÖ-Politiker wertete den Fall als Symptom eines „ausufernden ORF-Sumpf“ und forderte „lückenlose Aufklärung“ sowie eine Totalreform des Senders.

Strobl war laut den vorliegenden Angaben Gründungsmitglied und früherer Spitzenfunktionär der Grünen. In den ORF geholt worden sei er damals von Generaldirektor . Nach der verließ Strobl den Sender, kehrte aber 2015 zurück und stieg danach in der ORF-Hierarchie weiter auf.

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Der Fall ist Teil der größeren Debatte über die Strukturen und die Finanzierung des ORF. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Pensionsrückstellungen, sondern auch die Frage, wie der Sender über Jahre personell und politisch geprägt wurde. Konkrete Angaben zu einer Anklage oder zu einem Ergebnis der Prüfung liegen bislang nicht vor.

Damit bleibt vorerst offen, wie weit die Ermittlungsprüfung reicht. Klar ist aber: Der Fall um Pius Strobl hat die alte Kontroverse über Selbstbedienung, Parteieneinfluss und die Finanzierung des ORF erneut auf die Tagesordnung gesetzt.

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