Florence Pugh sagt, sie habe vor ihren nächsten großen Franchise-Verpflichtungen eine selten ruhige Phase erlebt, bevor sich ihr Kalender zum Jahresende wieder vollständig fülle. Die Schauspielerin sprach mit Entertainment Tonight über die Zeit vor dem gleichzeitigen Kinostart von Avengers: Doomsday und Dune: Part 3 am 18. Dezember.
„Well, actually, in a wonderful way, I haven’t been busy for a bit“, sagte Pugh in dem Interview. Sie fügte hinzu, dass der laufende Pressetour-Stopp ihre erste solche Runde seit einem Jahr sei und dass sie zuletzt „some time to sleep“ und „some time to go on walks“ gehabt habe. „At the end of the year my life will change completely. But, yeah, I’m in great hands with both those franchises“, sagte sie. Für Disney und Warner Bros. bedeutet das: Pugh steht kurz davor, gleichzeitig in zwei der größten Marken Hollywoods wieder aufzutauchen.
Die 2021 als Yelena Belova in Black Widow eingeführte Pugh hat ihre Marvel-Rolle seitdem in drei Live-Action- MCU-Auftritten ausgebaut, darunter Hawkeye und Thunderbolts*. Im März 2025 gehörte sie zu den ersten bestätigten Namen für Avengers: Doomsday. Parallel dazu kehrt sie in Dune: Part 3 als Prinzessin Irulan zurück, nachdem sie die Figur 2024 in Dune: Part Two erstmals gespielt hatte. Neben diesen beiden Franchises ist sie auch für East of Eden vorgesehen.
Hinter dem dichten Kalender steht zugleich ein kleiner Karrierekonflikt, der zeigt, wie eng solche Großprojekte inzwischen getaktet sind. Pugh soll wegen der Nachdreharbeiten zu Doomsday eine Nancy-Meyers-Komödie ausgeschlagen haben; laut Berichten ging die Rolle danach an Erin Doherty. Dass ausgerechnet eine freie Phase mit Erholung endet, während die nächste Welle an Drehs und Presseterminen schon anrollt, beschreibt Pughs Lage genauer als jede Hochglanzankündigung: Sie ist kurz aus dem Dauerbetrieb ausgestiegen, aber nur, um unmittelbar in die schwersten Maschinen der Branche zurückzukehren. Die Frage ist deshalb nicht, ob sie beschäftigt sein wird, sondern wie viel von ihrer nächsten Phase noch Platz für etwas anderes lässt.

