Lesen: Prinzessin Désirée hinterlässt 126 Millionen Kronen – Sohn Carl fast leer aus

Prinzessin Désirée hinterlässt 126 Millionen Kronen – Sohn Carl fast leer aus

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ist tot, und mit ihrem Nachlass wird nun sichtbar, wie stark sie ihr Vermögen innerhalb der Familie steuerte. Die Schwester von starb am 21. Januar 2026 im Alter von 87 Jahren und hinterließ laut der Zeitung 126 Millionen Kronen, rund 11,5 Millionen Euro.

Das Geld verteilt sich nicht gleichmäßig. Aus dem Nachlass der Prinzessin sollen nur ihre beiden Töchter, und , erben. Ihr Sohn geht aus diesem Erbe fast leer aus, obwohl genau diese Frage in der Familie schon einmal eine Rolle spielte und nun erneut öffentlich sichtbar wird.

Zum Vermögen gehören Bargeld, Wertpapiere, Schmuck und eine Wohnung auf Mallorca. In Schweden sind solche Erbschaftsdaten einsehbar, und deshalb lässt sich der Umfang des Vermögens jetzt so genau beziffern. Das macht den Fall größer als eine private Familienangelegenheit: Er zeigt, wie ein einzelnes Testament eine beträchtliche Summe sehr gezielt auf wenige Erben konzentrieren kann.

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Ganz neu ist die Ungleichbehandlung für Carl nicht. Prinzessin Désirée hatte in einem früheren Testament selbst festgehalten, sie habe ihren Sohn benachteiligt, ihn aber im Testament ihres Mannes angemessen entschädigt. Baron Niclas Silfverschiöld starb im April 2017; nach seinem Tod erhielt Carl das gesamte Vermögen von 26 Millionen Kronen sowie Fahrzeuge und weitere Wertanlagen. Dazu kam der Koberg- und Gåsevadsholm-Trust mit fast 560 Millionen Kronen, etwa 50 Millionen Euro.

Auch Niclas Silfverschiöld hatte die Verteilung in seinem Testament schon 2003 ausdrücklich erklärt. Damals schrieb er, seine Töchter Christina Louise und Hélène würden durch die Anordnung benachteiligt, weil das Treuhandvermögen zusammengehalten werden sollte. Genau diese Logik scheint nun im Gegenzug auch bei Désirées Nachlass zu greifen: Das Vermögen bleibt bei den Töchtern, während der Sohn abermals nicht im Zentrum der Erbfolge steht. Wie genau die 126 Millionen Kronen zwischen den beiden Schwestern aufgeteilt werden, ist bisher nicht bestätigt.

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