Am Donnerstag ist am Großglockner bei Kals am Großglockner ein 91-jähriger tschechischer Alpinist rund 20 bis 25 Meter über steiles Gelände abgestürzt und schwer verletzt worden. Kurz vor 13 Uhr ging der Notruf ein, wenig später wurde der Mann mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 7 in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen.
Für einen derart betagten Bergsteiger war der Unfall besonders folgenschwer. Der Mann wurde mit dem Verdacht auf eine schwere Kopfverletzung abtransportiert, nachdem Ersthelfer ihn an der Unfallstelle versorgt hatten und die Besatzung von Christophorus 7 die notärztliche Erstversorgung übernommen hatte.
Der Absturz ereignete sich oberhalb einer Schutzhütte in Kals am Großglockner in Richtung Tauernbach. Nach bisherigen Erhebungen dürfte der 91-Jährige dort den Tauernbach beobachtet haben und dabei in die steile Böschung gestürzt sein. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.
Damit bleibt als offener Punkt vor allem, wie genau es in dem unwegsamen Gelände zu dem Sturz kam. Fest steht aber: Der Tscheche wurde nach dem schweren Alpinunfall rasch aus dem Gelände gebracht und in Innsbruck weiterbehandelt.
