Am 31. Mai 2026 steht am Himmel ein Vollmond im Schützen, und er ist zugleich der zweite Vollmond des Monats Mai. Für Menschen, die Mondkalender und Horoskope verfolgen, ist das ein Termin, der aus dem üblichen Rhythmus fällt: Ein solcher zweiter Vollmond wird als Blue Moon bezeichnet und gilt deshalb als selten.
Jetteke van Lexmond von den Moonsisters beschreibt diesen Vollmond als besonders kraftvoll und bedeutsam. Sie sagt, die vergangenen Wochen hätten sich tief, emotional und herausfordernd angefühlt, und rät für diesen Moment ganz praktisch dazu, viel zu trinken und loszulassen, was man nicht mehr braucht. Die Monate davor hätten zu Schattenarbeit, innerer Transformation und dem Abstreifen alter Schmerzen, Muster und Kontrollmechanismen eingeladen, während der Schütze die Energie wieder nach vorn bringen wolle.
Der Mai 2026 macht diesen Übergang besonders deutlich. Er begann am 1. Mai mit einem Vollmond im Skorpion und endet am 31. Mai mit einem Vollmond im Schützen. Damit folgt auf die nach innen gerichtete, intensive Phase ein lunarer Wechsel, den die Moonsisters als Aufbruch lesen: Der Mond soll helfen, in allem, was an die Oberfläche gekommen ist, einen Sinn zu finden, und daran erinnern, dass Loslassen nicht das Ende bedeutet, sondern Raum für neue Möglichkeiten schafft.
Der Begriff Blue Moon klingt nach einer Farbe, die der Mond in der Regel gar nicht annimmt. Gemeint ist nicht ein bläulich schimmernder Himmel, sondern schlicht der zweite Vollmond innerhalb eines Kalendermonats. Dass so etwas im Schnitt nur alle zweieinhalb bis drei Jahre vorkommt, erklärt, warum der 31. Mai für Beobachter solcher Zyklen mehr Gewicht hat als ein gewöhnlicher Vollmondabend.
Für den Vollmond 2026 bleibt damit vor allem die Frage offen, wie stark einzelne Menschen diesen Moment tatsächlich spüren werden. Die Moonsisters geben dafür keinen Messwert, aber eine Richtung: erst das Aufarbeiten dessen, was in den Wochen davor hochkam, dann ein Blick nach vorn. Im Juni baut sich diese Energie weiter auf, bis hin zur Sommersonnenwende.
