Rangers de Talca trennte sich am Montag einvernehmlich von Jaime Vera, nur zwei Monate nach seiner Ankunft am 17. März. Die Entscheidung fiel nach der 1:2-Niederlage gegen San Felipe, die das Ende seiner kurzen Amtszeit besiegelte.
Unter Vera kam Rangers in der laufenden Primera-B-Saison auf sechs Niederlagen und zwei Unentschieden, aber auf keinen Sieg. Der Klub steckt damit weiter am Tabellenende fest.
Die Mitteilung des Vereins sprach von einer Trennung „im beiderseitigen Einvernehmen“ und hob hervor, dass Vera und sein Trainerstab in einer schwierigen sportlichen Lage mit Professionalität, Einsatz und Hingabe versucht hätten, die Situation zu drehen. Für Rangers änderte das am Kern des Problems nichts: Die Mannschaft bleibt nach der Mitteilung weiter Letzter in der Primera B und liegt auch im direkten Vergleich mit Deportes Santa Cruz klar zurück, das als Vorletzter sieben Punkte hat und damit vier Zähler mehr als Rangers.
Vera ist damit bereits der sechste Trainer, der in der laufenden Primera-B-Saison seinen Job verliert. Das sagt viel über die Unruhe in einer Liga, in der selbst ein kurzer Lauf ohne Ergebnisse rasch Konsequenzen hat. Bei Rangers ist die Krise nicht nur eine Frage eines einzelnen Trainers, sondern eines Teams, das seit Saisonbeginn keinen Sieg gefunden hat.
Für den Klub beginnt nun die nächste Suche nach einer Lösung, bevor der Abstand nach oben noch weiter wächst. Für Vera endet ein Einsatz, der mit Hoffnung begann und mit einer Niederlage gegen San Felipe und einem Platz am Tabellenende aufhörte.

