Blizzard hat in Diablo 4 ein neues Event gestartet, das die Höllenhorden für Spieler wieder attraktiver machen soll. Bis zum 26. Mai erhalten sie mehr Gegenstände, um die Höllenhorden zu beginnen, außerdem spawnen mehr Chaos-Wellen und mehr Äther.
Die Aktion ist eine direkte Reaktion auf ein Problem, das sich seit der Überarbeitung des Endgame mit Diablo 4: Lord of Hatred gehalten hat: Viele Spieler lassen die Höllenhorden links liegen, weil sie länger dauern als andere Endgame-Aktivitäten. Dazu kommt, dass sie dort oft nicht genug Ressourcen sammeln, um den besonderen Boss zu beschwören. Blizzard will, dass Spieler im Endgame nicht nur auf wenige bevorzugte Modi setzen, sondern alle verfügbaren Aktivitäten mitnehmen.
Mit Diablo 4: Lord of Hatred hatte Blizzard das Endgame neu zugeschnitten. Spieler stellen seitdem Kriegspläne zusammen, rotieren durch verschiedene Aktivitäten und verdienen Erfahrung für neue Talentbäume. Kurz nach dieser Umstellung wurden die Höllenhorden von vielen als die nervigste Endgame-Aktivität bezeichnet. Genau dort setzt nun der neue Anreiz an: Mehr Startmaterial und mehr Äther sollen den Ablauf beschleunigen und den Modus lohnender machen.
Ob das reicht, ist aber offen. Einige Spieler wollen die Zahl der Wellen drastisch reduziert sehen, andere halten den Äther-Buff schon jetzt für zu schwach. Das spricht dafür, dass Blizzard an den Höllenhorden wohl weiter schrauben muss, wenn der Modus dauerhaft neben den anderen Endgame-Systemen bestehen soll. Wer gerade neue Builds testet oder den Überblick über weitere Änderungen behalten will, findet auch die jüngsten Anpassungen in Diablo Iv: Patch 3.0.2 macht Glynn’s Anvil plötzlich zum Machtfaktor und in Diablo 4 Patch Notes: Blizzard's first major Lord of Hatred update lands May 13.

