Michelle und Eric Philippi sind kein Paar mehr. Die 54-Jährige sprach am Sonntagabend, 18. Mai, in einem Live-Video auf Instagram über die Trennung und machte deutlich, dass sie den Bruch noch immer nicht verarbeitet hat.
„Natürlich geht es einem nicht gut“, sagte Michelle. „Und es ist immer noch schwierig für mich.“ Die Trennung sei für sie zu Beginn „extrem schwierig“ gewesen, sagte sie weiter. Es wäre gelogen, erklärte sie, wenn sie sagen würde, sie habe das alles gut weggesteckt. „Das habe ich nicht.“ Auch von viel Schmerz sprach sie, von Tränen und von den ersten Wochen nach dem Aus. Direkt nach der Trennung habe sie Eric mental „zum Teufel gejagt“, sagte sie. Sie habe „so viel geweint“ und sei in den vergangenen Wochen durch „alle Höllen“ gegangen. Für den Moment klingt das nicht nach Distanz, sondern nach einer Frau, die mitten in einem schmerzhaften Prozess steckt.
Die Trennung kommt nicht aus dem Nichts. Michelle und der aus Saarland stammende Philippi hatten ihre große Liebe zuvor öffentlich betont. Die offizielle Mitteilung, dass sie kein Paar mehr sind, war etwas mehr als zwei Wochen vor dem Instagram-Auftritt veröffentlicht worden. Gerade deshalb wirkte Michelles Erklärung wie ein Bruch mit dem Bild, das beide zuletzt nach außen gezeigt hatten. Sie sagte, dass die Trennung bei ihr einen Heilungsprozess ausgelöst habe und sie dabei auch alte Gefühle berühre, die bis in die Kindheit reichen. Es gehe um das Empfinden, nicht gewollt oder nicht gebraucht zu sein, sagte sie.
Genau dort liegt auch die Spannung dieser Trennung: Michelle beschreibt nicht nur Liebeskummer, sondern ein Wiederaufbrechen alter Muster. Sie sagte, sie sei in ihrem Leben oft auf die Nase gefallen, oft verletzt und verlassen worden, weil Dinge nie aufgearbeitet worden seien. Damit macht sie aus einer privaten Trennung eine sehr persönliche Bilanz. Für sie geht es jetzt nicht darum, schnell stark zu wirken, sondern darum, sich durch den Schmerz zu arbeiten. Nach ihren eigenen Worten ist der schlimmste Teil nicht vorbei — aber er hat begonnen, sich in etwas zu verwandeln, das sie als Heilung begreift.

