Lesen: Einbruch in Bad Homburger Juwelier: Täter fliehen mit Schmuck in Minuten

Einbruch in Bad Homburger Juwelier: Täter fliehen mit Schmuck in Minuten

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Zwei vermummte Männer haben in der Nacht zum Montag in Bad Homburg einen Juwelierladen aufgebrochen und Schmuck, Ketten, Ringe und weitere Stücke gestohlen. Der Einbruch dauerte nach Polizeiangaben höchstens drei Minuten.

Die Täter setzten dabei einen Spreizer ein, um die Tür des Geschäfts aufzuhebeln. Im Laden selbst waren sie nur eine Minute. Während des Überfalls löste die Nebelanlage aus, doch die Männer entkamen mit ihrer Beute in einem Auto.

Der Schaden für das Gebäude liegt nach ersten Schätzungen bei rund 25.000 Euro. Die Polizei beziffert den Wert des gestohlenen Schmucks auf mehrere Zehntausend Euro und fahndet nach den Verdächtigen.

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Ein Polizeisprecher sagte mit Blick auf den Ablauf: „Wir gehen von Profis aus.“ Genau das ist der Punkt an diesem Fall: Der Zugriff in Bad Homburg im Hochtaunus war so schnell, dass er eher an einen geplanten erinnert als an einen improvisierten Raubzug. Die wenigen Minuten reichen aus, um aus einem normalen Laden eine Spurensuche zu machen.

Der Fall reiht sich in eine Serie von Einbrüchen ein, bei denen Alarm- und Schutztechnik zwar auslöst, die Täter aber dennoch in kürzester Zeit verschwinden. Erst am Montag meldeten Ermittler, dass sie die Männer suchen. Wer sie sind, ist offen. Sicher ist nur: Für den Juwelier bleibt nicht nur der Verlust von Schmuck, sondern auch ein beschädigtes Geschäft und die Gewissheit, dass die Täter offenbar genau wussten, was sie taten.

Die Polizei prüft nun die Spuren des kurzen Überfalls und sucht nach dem Fluchtwagen. Ob die Männer bei ihrem Einbruch verwertbare Hinweise hinterlassen haben, dürfte darüber entscheiden, wie schnell aus dem Blitzeinbruch in Bad Homburg doch noch ein Fall für Festnahmen wird.

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