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Lawine am Hohen Fürleg reißt deutschen Skitourengeher mit und löst Großeinsatz aus

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Am Hohen Fürleg in Salzburgs Pinzgau hat am Nachmittag eine große Lawine zwei deutsche Skitourengeher auf ihrer Abfahrt überrascht. Kurz unterhalb des 3.243 Meter hohen Gipfels löste ihre Querung eines rund 35 bis 40 Grad steilen Hangs den Schneerutsch aus.

Die Schneemassen erfassten einen der beiden Männer, rissen ihn mit und verschütteten ihn teilweise. Der Skitourengeher konnte sich selbst aus dem Schnee befreien. Sein Begleiter blieb unverletzt von der Lawine verschont, setzte aber sofort den Notruf ab.

Die Lawine hatte nach Angaben der eine Bruchtiefe von rund 80 Zentimetern. Sie war etwa 80 Meter breit und 300 Meter lang und damit ein massiver Schneebrettabgang im hochalpinen Gelände. Die Bergrettung erklärte den Vorfall nach der Alarmierung in einer Mitteilung; auch die mit alarmierten Hundestaffeln mussten nicht eingreifen.

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Der Hohen Fürleg liegt in den Hohen Tauern im Pinzgau und gehört zu einem Gelände, in dem schon kleine Fehler beim Abfahren schnell gefährlich werden können. Bei einem Schneebrett dieser Größe entscheidet oft der erste Moment nach dem Auslösen darüber, ob Betroffene unter dem Schnee bleiben oder sich noch selbst befreien können.

Später am Tag holte ein die beiden Deutschen aus dem hochalpinen Gelände und flog sie sicher ins Tal. Für die Männer endete der Einsatz glimpflich — doch der Vorfall zeigt, wie schnell eine Lawine selbst bei einer kurzen Querung über einen steilen Hang lebensgefährlich werden kann.

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