Lesen: Bombendrohungen an Dresden Hauptbahnhof und Erfurt: Station kurz geräumt

Bombendrohungen an Dresden Hauptbahnhof und Erfurt: Station kurz geräumt

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Der Erfurter Hauptbahnhof ist am Sonntagnachmittag wegen einer kurzzeitig geräumt worden. Der Zugverkehr wurde während der Evakuierung gestoppt, Reisende und Kunden mussten das Bahnhofsgebäude verlassen.

Gegen 16.15 Uhr ging nach Angaben der Polizei ein Anruf ein, in dem mehrere Sprengsätze angedroht und zugleich eine Geldforderung gestellt wurden. Für 17.00 Uhr wurde eine Explosion angekündigt. Die Polizei durchsuchte den Bahnhof, fand aber keine Sprengsätze. Nach dem All-clear wurde der Bahnhof nach 17 Uhr wieder freigegeben, der Zugverkehr lief danach wieder an.

Die Drohung traf den Bahnhof in Erfurt zu einer Zeit, in der ähnliche Warnungen auch an anderen Orten eingingen. Nach Angaben der waren zur selben Zeit auch die Bahnhöfe in Dresden und Berlin-Gesundbrunnen betroffen. MDR berichtete über den Vorfall am 17.05.2026.

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Während der Räumung fielen nach Angaben des städtischen Nahverkehrsbetriebs vorübergehend auch Busse und Straßenbahnen aus, die durch den Bahnhofstunnel fahren. Das machte die Lage nicht nur für Bahnreisende, sondern auch für den Stadtverkehr spürbar. Für Erfurt war der Einsatz damit erst mit der Freigabe des Bahnhofs beendet.

Der Vorfall zeigt vor allem eines: Die Drohung war nicht auf Erfurt beschränkt, sondern Teil einer Serie von Alarmierungen an mehreren großen Bahnhöfen zugleich. Dass die Polizei in Erfurt keine Sprengsätze fand und der Verkehr nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen wurde, entschärfte die Lage rasch, ändert aber nichts an dem größeren Sicherheitsbild, das sich am Sonntagnachmittag in mehreren Städten gleichzeitig zeigte.

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