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Ea-18g Growler stürzen bei Airshow in Idaho ab, vier Besatzungsmitglieder retten sich

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Zwei U.S.-Navy-Jets sind am Sonntag bei einer Flugvorführung auf der Mountain Home Air Force Base in Idaho kollidiert und abgestürzt. Alle vier Besatzungsmitglieder konnten sich rechtzeitig mit dem Schleudersitz retten, während die Basis nach dem Vorfall abgeriegelt wurde.

Die Maschinen waren zwei EA-18G Growler des aus Whidbey Island im Bundesstaat Washington. Nach Angaben der Basis wurden die vier Crewmitglieder medizinisch untersucht; niemand auf dem Militärgelände wurde verletzt. Col. , Kommandeur des 366th Fighter Wing, äußerte sich am Sonntag zu dem Unfall.

Für Zuschauer vor Ort war der Moment in Videos zu sehen, die online verbreitet wurden: Vier Fallschirme öffneten sich am Himmel, während die Flugzeuge nahe der Basis zu Boden stürzten. , der die Jets filmte, sagte, er habe zunächst gedacht, sie würden sich noch trennen. Auf seinem Video scheint es so, als würden die beiden Maschinen einander berühren, dann gemeinsam ins Trudeln geraten und sich die Besatzungen absetzen, bevor die Parachuten aufgehen.

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fasste zusammen, was für viele der entscheidende Punkt war. „Everyone is safe and I think that's the most important thing“, sagte sie. Das Gelände südlich von Boise blieb zwar gesichert, doch die Lage für die Menschen an Bord war nicht lebensbedrohlich. Gleichzeitig zeigt der Unfall, wie schmal der Abstand zwischen Vorführung und Katastrophe bei solchen Shows bleibt.

Die Mountain Home Air Force Base liegt etwa 50 Meilen, also rund 80 Kilometer, südlich von Boise. Nach Angaben des herrschten zur Zeit des Absturzes gute Sicht und Windböen von bis zu 29 mph. Die diesjährige Ausgabe der Gunfighter Skies war die erste an der Basis seit 2018, als bei einer Flugshow ein Gleitschirmflieger ums Leben kam. 2003 stürzte dort bereits ein Thunderbirds-Flugzeug bei einem Manöver ab; der Pilot blieb unverletzt und konnte die Maschine noch von der Zuschauermenge weg lenken, bevor er sich weniger als eine Sekunde vor dem Aufprall rettete.

Der Vorfall reiht sich in eine Branche ein, die seit Jahren an Sicherheitsstandards arbeitet. In den USA gibt es rund 200 Flugshows im Jahr, und laut dem Verband der Branche hat es 2025 oder 2024 keine tödlichen Zwischenfälle gegeben. Der letzte tödliche Unfall bei einer Flugshow war 2022 in Dallas, als zwei historische Militärflugzeuge kollidierten und sechs Menschen starben. Ein Zuschauer wurde bei einer Flugshow seit 1952 nicht mehr getötet.

Was diesmal anders war: Die Crew kam davon, die Zuschauer ebenso, und die unmittelbare Gefahr blieb auf die zwei Flugzeuge beschränkt. sperrte die SH-167 von Simco Rd bis zur SH-67 wegen der Bergung und Ermittlungen; die Sperrung soll mehrere Tage dauern. Gerade weil bei der Vorführung die Thunderbirds an beiden Tagen als Hauptattraktion auftraten, rückt nun die Frage nach dem Ablauf des Zusammenstoßes in den Mittelpunkt. Das ist die offene Stelle des Tages: wie zwei Navy-Growler in einer geplanten Demonstration so nah zusammenkamen, dass sie sich auf offener Bühne berührten und in einem Feuerball am Boden endeten.

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