Lesen: Colin Mochrie erinnert sich an Robin Williams als Gast bei Whose Line

Colin Mochrie erinnert sich an Robin Williams als Gast bei Whose Line

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hat sich in einem Podcast an erinnert und dessen Gastauftritt bei „Whose Line Is It Anyway?“ im Jahr 2000 als einen der großen Momente seiner Karriere beschrieben. Williams sei, so Mochrie, „everything you wanted your inspiration to be“ gewesen.

Der Comedian sagte, Williams sei damals gerade für „“ in Vancouver vor der Kamera gestanden und einfach heruntergeflogen, um bei der Impro-Show mitzumachen. Er sei „one of the guys“ gewesen, habe innerhalb einer Stunde die Namen der Crew gekannt und sei unglaublich großzügig und witzig gewesen. Für Mochrie war das nicht nur ein kurzer Promi-Besuch, sondern ein Besuch, der die Stimmung am Set „150%“ hochgedreht habe.

„Whose Line Is It Anyway?“ lief ursprünglich von 1998 bis 2007 bei ABC und ABC Family mit als Moderator, bevor die Wiederaufnahme 2013 bei The CW mit startete. Die Sendung endete 2024. Mochries Erinnerung kommt damit aus dem Rückblick auf eine Show, die über Jahre hinweg von prominenten Gästen und schneller Improvisation lebte, aber in diesem Fall offenbar einen ganz besonderen Besucher hatte.

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Besonders hängengeblieben ist Mochrie der Tag nicht nur wegen Williams’ Präsenz, sondern wegen dessen Tempo. Er sagte, Williams sei für die komplette zusätzliche Stunde nach der Show geblieben, habe drei Hemden durchgeschwitzt und eines davon auf eine Frau geworfen, die darum bat. Kurz darauf habe man nur noch ein „splat“ gehört. Mochrie fasste das später so zusammen: „It was great. It was just truly a highlight.“

Eine zweite Erinnerung holte er ebenfalls aus dem gleichen Gespräch hervor: habe ihn und die Show ebenfalls stark geprägt. Caesar sei damals etwa 80 gewesen, an seinem Geburtstag gekommen, sehr gebrechlich gewesen und habe einen Gehstock gebraucht. Gerade dieser Kontrast zwischen Fragilität und komödiantischer Größe machte für Mochrie offenbar den Eindruck aus. Bei Williams war es die mühelose Energie; bei Caesar die Autorität eines Altmeisters. Zusammen zeigen beide Auftritte, wie sehr „Whose Line“ von der Begegnung mit Komikern lebte, die mehr mitbrachten als nur einen Namen auf dem Vorspann.

Für Mochrie bleibt Williams’ Auftritt deshalb weniger eine Anekdote als ein Maßstab. Er beschrieb einen Star, der sich nicht distanzierte, sondern sich in die Gruppe stellte, die Crew kannte und bis zum letzten Bit blieb. Genau das macht die Erinnerung heute so stark: Nicht der Ruhm des Gastes steht im Vordergrund, sondern die Art, wie er den Raum verändert hat — und warum dieser Abend für jemanden, der seit Jahrzehnten auf der Bühne steht, bis heute als Karrierehöhepunkt zählt.

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